Im Sylter Promi-Dorf wohnt es sich am teuersten

Nah am Wasser gebaut ist Trumpf

Laut Engel & Völkes sind es vor allem die Wasserseiten, die Käufer anziehen und die Lagen so teuer machen. In Hamburg dominieren neben der Außenalster die Spitzenlagen an der 8,6 Kilometer langen Elbchaussee. Sehr rasch hat sich auch die neu entstehende Hamburger Hafencity als besonders hochpreisige Lage etabliert: Am Kaiserkai, wo sich ein unverbaubarer Blick über die Elbe und den Hafen eröffnet, werden 10.000 Euro pro Quadratmeter registriert, am Sandtorkai bereits 6.700 Euro pro Quadratmeter.

„Wassernähe bevorzugt“ gilt selbst für München. Nach Angaben des Maklerhauses erhält derjenige, der ein Lineal entlang der Isar beziehungsweise des Isartals quer durch die Stadt von Norden nach Süden zieht eine ganze Reihe von Straßen, die allesamt zu den absolut teuersten Deutschlands gehören. Dazu zählen die bereits genannte Pienzenauerstraße rechts der Isar und des Englischen Gartens oder die Ohmstraße, die Mandlstraße und die Königinstraße links vom Englischen Garten (über 10.000 Euro pro Quadratmeter, Platz 4).

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Ganz weit vorn im Raking landet auch Baden-Baden mit der Kaiser-Wilhelm-Straße (10.000 Euro pro Quadratmeter, Platz 5). Auch Frankfurt taucht in oberen Gefilden auf; so kosten Wohnflächen in der Annastraße im Holzhausenviertel bis zu 7.000 Euro pro Quadratmeter. Herausragende Standorte sind laut Engel & Völkers auch die linksrheinisch gelegenen Wohnlagen in Düsseldorf-Oberkassel. Im Kaiser-Wilhelm-Ring, im Kaiser-Friedrich-Ring oder in der Leostraße werden bis zu 6.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt.

Noch unter den zehn teuersten Straßen rangiert die Paulinenstraße in Wiesbaden mit rund 5.800 Euro pro Quadratmeter. Top gerankt ist zudem die Rautenstrauchstraße in Köln-Lindenthal, wo unweit des Stadtparks 7.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt wurden sowie die Robert-Bosch-Straße am Stuttgarter Killesberg.

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