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30. Oktober 2009, 17:54
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P2 Value bleibt hinter Schloss und Riegel

Der 1,4 Milliarden Euro schwere offene Immobilienfonds Morgan Stanley P2 Value bleibt geschlossen. Wie die Frankfurter Anbieterin Morgan Stanley Real Estate Investment mitteilt, wurde die Aussetzung der Anteilsrücknahme um weitere bis zu zwölf Monate verlängert.

Closed MG 5394-150x99 in P2 Value bleibt hinter Schloss und RiegelNach Einschätzung des Managements ist es trotz einer Bruttoliquidität in Höhe von 16 Prozent sowie verfügbarer Kreditlinien zum jetzigen Zeitpunkt nicht vertretbar, den Fonds zu öffnen.

“Das Marktumfeld für offene Immobilienfonds bietet gegenwärtig keine nachhaltige Basis für die dauerhafte Wiedereröffnung des Fonds“, heißt es in der entsprechenden Mitteilung des Unternehmens. Das Ziel sei daher, die Liquiditätsquote durch Objektverkäufe zu erhöhen, wobei es den zunehmend aktiven Immobilienmarkt für Core-Immobilien zu nutzen gelte. „Die Gespräche mit potenziellen Neuinvestoren werden ebenfalls fortgesetzt”, erklärte die Geschäftsführung weiter.

Die Konzentration liege in den nächsten Monaten weiterhin auf dem aktiven Asset Management, insbesondere auf der Erhöhung der Vermietungsquote und des Cashflows des Portfolios. Morgan Stanley beziffert die Vermietungsquote des Fonds per 30. September 2009 auf 93,3 Prozent. Die Mietausfälle sollen bei unter einem Prozent liegen.

Im September hat das Unternehmen laut eigenen Angaben neue Mietverträge für Objekte in Frankreich und Spanien über etwa 100.000 Quadratmeter abgeschlossen.

Vier Fonds weiterhin auf Eis gelegt

Hintergrund: Der P2 Value gehört zu einem Dutzend offener Immobilienfonds, die Ende Oktober vergangenen Jahres aufgrund kurzfristiger Mittelabzüge in Liquiditätsengpässe gerieten und vorübergehend geschlossen wurden.

Inzwischen sind neben dem Morgan-Stanley-Fonds nur noch drei Produkte eingefroren. Es handelt sich um den Degi Europa (aktuelles Volumen: 1,7 Milliarden Euro) sowie den etwa eine Milliarde Euro schweren TMW Weltfonds von Pramerica und den US-Grundinvest von Kanam (420 Millionen Euro). (hb)

Foto: © ibefisch/Pixelio

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