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14. Januar 2009, 00:00
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Umfrage: Deutschland bleibt attraktiver Immobilienstandort

Deutschland wird sich im Jahr 2009 als attraktiver Immobilienstandort behaupten. Das glauben laut einer aktuellen Trendumfrage des Beratungsunternehmens Ernst & Young Real Estate 66 Prozent der Immobilieninvestoren. Verglichen mit anderen europäischen Investitionsstandorten sind sogar 90 Prozent der Teilnehmer dieser Meinung.

Befragt wurden 100 Unternehmen, unter anderem offene Immobilienfonds und Beteiligungsgesellschaften, Versicherungen, Wohnungsgesellschaften, Family Offices und Immobilienaktiengesellschaften.

Rund 70 Prozent wollen auch dieses Jahr in Deutschland investieren. Mehr als 90 Prozent werden dabei deutlich mehr Eigenkapital einsetzen als in der Vergangenheit, so die Studie.

?Angesichts der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Situation und der ungünstigen Finanzierungsbedingungen wird der Immobilieninvestmentmarkt 2009 voraussichtlich etwa 15 Prozent unter Vorjahresniveau liegen?, sagt Hartmut Fründ, Managing Partner der Ernst & Young Real Estate.

Fründ glaubt, dass 2009 ein Volumen von rund 20 bis 24 Milliarden Euro mit Gewerbe- und Wohnimmobilien erzielt wird, was etwa dem Niveau von 2004 entspricht. Entscheidend sei, in welchem Umfang 2009 Notverkäufe stattfinden. (hb)

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