5. August 2010, 11:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Büroobjekte in Deutschlands Metropolen wieder auf dem Weg nach oben

Der Wertentwicklungsindikator „Victor“ für vermietete Büroflächen an den fünf wichtigsten Standorten Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Düsseldorf  des Immobiliendienstleisters Jones Lang LaSalle (JLL), konnte im ersten Halbjahr um 2,1 Prozent zulegen und notiert derzeit bei 103 Zählern.

Viktor-127x150 in Büroobjekte in Deutschlands Metropolen wieder auf dem Weg nach obenGegenüber dem Tiefststand vor zwölf Monaten entspricht das gar einem Plus um 4,1 Prozent. Der positive Trend hatte sich allerdings seit dem vierten Quartal 2009 bereits abgezeichnet. An den Stanorten Berlin, Düsseldorf und Frankfurt basiert er überwiegend auf verbesserten Anfangsrenditen, während die Top-Lagen in Hamburg und München vom insgesamt stabileren Vermietungsumfeld profitieren konnten, so die Einschätzung von JLL. Die Leerstandsentwicklung ließe sich bei den untersuchten Märkten ebenfalls als stabil bezeichneten, da die Veränderungen im Schnitt bei lediglich einem Prozent gelegen hätten, teilen die Immobilienexperten mit.

Demgegenüber haben sich die durchschnittlichen Büromieten in den Spitzenlagen nach Erhebungen von JLL  gegensätzlich entwickelt: Während Düsseldorf in diesem Kriterium um 2,8 Prozent, Hamburg gar eine Steigerung um 4,8 Prozent verzeichnete, sanken die Mieten seit Anfang 2009 in München um 2,7 in Frankfurt gar um bis 9,3 Prozent. (af)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Wieder erste Erholung bei Beitragseinnahmen der Rentenkasse

In der Rentenkasse zeigt sich trotz der Corona-Krise eine erste Erholung. Es gehe bei den Einnahmen “aktuell wieder nach oben”, sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Im März und April habe es als Folge massiver Corona-Beschränkungen geringere Beitragseingänge gegeben.

mehr ...

Immobilien

Bauträgergeschäfte von Mehrwertsteuersenkung nicht betroffen

Wer ein neues Eigenheim oder eine Eigentumswohnung von einem Bauträger erwirbt, profitiert nicht von der aktuellen Mehrwertsteuersenkung.

mehr ...

Investmentfonds

Wie reagieren die Märkte auf den sich verschärfenden US-Präsidentschafts-Wahlkampf?

Die Corona-Krise hat Präsident Trump in eine etwas schwierige Lage gebracht. Dies hat dazu geführt, dass seine Chancen auf eine Wiederwahl im November von einigen Beobachtern in Frage gestellt wird. Wenn man bedenkt, was Präsident Trump während seiner Amtszeit zugunsten des Unternehmenssektors bewirkt hat, gibt es in der Tat guten Grund zur Sorge, sollten einige der von ihm eingeführten Maßnahmen im Falle eines Biden-Sieges rückgängig gemacht werden. Aber ist es so einfach? Genauso wichtig ist es zu berücksichtigen, wie der Kongress aufgeteilt sein wird. Ein Kommentar von François Rimeu, Senior Strategist, La Française AM

mehr ...

Berater

Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb

Deutschland verliert etwa 26 Prozent des erzielbaren Körperschaftsteueraufkommens durch Gewinnverschiebungen multinationaler Unternehmen. Forscher der Universitäten Berkeley und Kopenhagen haben herausgefunden, dass 2017 weltweit etwa 700 Milliarden US-Dollar an multinationalen Gewinnen in Steueroasen verschoben wurden. Die Statista-Grafik zeigt den geschätzten Anteil des gewonnenen oder verlorenen Körperschaftsteueraufkommens ausgewählter europäischer Länder für 2017.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance konzentriert institutionellen Vertrieb in der Schweiz

Die DF Deutsche Finance Capital Markets GmbH mit Sitz in Zürich verantwortet zukünftig das Capital Raising bei institutionellen Investoren. Kernaufgabe ist die Koordination und Durchführung der internationalen Distribution aller institutionellen Investitionsstrategien der Deutsche Finance Group.

mehr ...

Recht

Insolvenzen: Die Oktober-Welle abschwächen

Die Insolvenz-Zahlen für den April 2020 sagen nichts aus über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit der Unternehmen in der Corona-Krise. Im Herbst steigt die Zahl der Insolvenzen voraussichtlich sprunghaft. Sicher kann der Staat nicht alle Firmen retten – und künstlich am Leben gehaltene Zombie-Firmen will niemand. Eine Insolvenzwelle würde aber auch den Bankensektor bedrohen. Anstelle von noch größeren Not-Krediten sollten die rückzahlbaren Liquiditätshilfen unter bestimmten Bedingungen in Zuschüsse umgewandelt werden.

mehr ...