Grünes Licht für Entwicklung des Gerling-Quartiers

Der Kölner Stadtrat hat am Dienstag mehrheitlich das Baurecht für die Umwandlung der hauptsächlich in den 50er Jahren errichteten ehemaligen Zentrale des Versicherungskonzerns Gerling in ein neues Stadtquartier geschaffen. Der Projektentwickler Frankonia Eurobau AG will nun mit den Baumaßnahmen beginnen, sobald die Baugenehmigungen vorliegen.

Gereonsplatz und Hochhaus1„Wir freuen uns, dass es jetzt bald losgehen wird“, sagt Benno Maubach, Leiter der Frankonia Eurobau-Niederlassung Köln: „Wir haben in teilweise schwierigen Verhandlungen nun einen guten Kompromiss gefunden.“ Unternehmensangaben zufolge werden die Bauarbeiten im Kölner Friesenviertel voraussichtlich noch im April 2010 starten.

In direkter Nähe zu Dom und Rhein sollten dort auf über 130.000 Quadratmetern Premium-Wohnungen, Serviced-Apartments, Seniorenresidenzen, Büros sowie Gastronomie- und Einzelhandelsflächen entstehen. Zentrum des Gerling Quartiers wird der verkehrsberuhigte Gereonshof sein. „Das Gerling Quartier ist für die nächsten Jahre die größte und wichtigste innerstädtische Projektentwicklung in Köln und darüber hinaus auch bundesweit von großer Bedeutung“, betont Maubach.

In den verschiedenen teilweise unter Denkmalschutz stehenden Bestandsgebäuden und Neubauten des Gerling Quartiers sollen bis 2013 insgesamt 139 Eigentumswohnungen in variablen Größen zwischen 60 und 370 Quadratmetern errichtet. Darüber hinaus sind etwa 48.000 Quadratmeter Büro- und sonstige Gewerbeflächen geplant.

Zwischenzeitlich hatte es im Rahmen des Projekts Streit um die Vermaktung sowie Gerüchte über Finanzierungsschwierigkeiten gegeben.  (te)

Fotos: Frankonia Eurobau

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