Immo-Fonds-Pleiten lassen Performance-Indizes abstürzen

Die zuletzt in der Abwicklung von drei Produkten gipfelnde Krise der offenen Immobilienfonds hat zu einem massiven Einbruch der Performance geführt. Immobilieninvestoren sind erstmals mit negativen Quartalsrenditen auf breiter Front konfrontiert.

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Der vom Analysehaus IPD berechnete Offene Fonds Index (Ofix) weist für das dritte Quartal negative Renditen in allen Teilbereichen der Markterhebung aus. Das Performance-Barometer zeigt die Wertentwicklungen der Produkte und differenziert danach, wie lange sie bereits am Markt sind.

Zwischen Ende Juni und Anfang Oktober kommt der Ofix-All-Index auf eine Performance von minus 0,62 Prozent. Berücksichtigt sind sämtliche offenen Immobilien-Publikumsfonds, die mindestens seit einem Jahr auf dem Markt sind.

Der Ofix-5 erzielte im gleichen Zeitraum eine Quartalsrendite von minus 0,24 Prozent. In diesem Index sind Fonds mit mindestens fünf Jahren Renditehistorie erfasst. Die im Ofix-10 gelisteten Produkte mit mindestens zehnjähriger Marktpräsenz schlossen das Quartal mit einem Minus von 0,08 Prozent ab, kommen mit einer Jahresrendite von 1,76 Prozent allerdings zumindest längerfristig betrachtet auf einen grünen Zweig.

„Diese negativen Quartalsrenditen sind ein Novum für Immobilieninvestoren, die im Ofix-All ein Net Asset Value von 77 Milliarden Euro repräsentieren“, kommentiert IPD-Geschäftsführer Dr. Daniel Piazolo.

Seite 2: Negativ-Ausreißer verzerren Markttrend

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