Anzeige
Anzeige
23. September 2010, 10:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

P2 Value: Commerzbank zahlt für außergerichtlichen Vergleich

Der erste Schadensersatzprozess um Falschberatung bei der Vermittlung des Immobilienfonds Morgan Stanley P2 Value endet ohne Urteil. Indes hat der in Liquiditätsnöten steckende Fonds mit Verkäufen Kasse gemacht, um sich Luft für die geplante Öffnung zu verschaffen.

Justizia in P2 Value: Commerzbank zahlt für außergerichtlichen Vergleich

Das erste Gerichtsverfahren um Schadensersatz für Anleger des offenen Immobilienfonds P2 Value aus dem Hause Morgan Stanley Real Estate läuft auf eine außergerichtliche Einigung hinaus, berichtet das Anlegermagazin „Börse Online“. Vor dem Berliner Landgericht standen sich eine Hausfrau, vertreten durch den Hamburger Kapitalmarkt-Anwalt Peter Hahn, und die Commerzbank als Vermittlerin des Immobilienfonds gegenüber.

Im Frühjahr 2008 hatte ein Commerzbank-Berater der Klägerin den P2 Value demnach als sichere und täglich liquide Anlage verkauft. Die Anlegerin soll insgesamt 300.000 Euro investiert haben. Im Herbst des Jahres wurde der Fonds aufgrund von Liquiditätsengpässen eingefroren. Inzwischen haben Anleger fast die Hälfte ihres Investments eingebüßt. Die Privatanlegerin veräußerte ihre Anteile mit Verlust an der Börse und verklagte die Commerzbank auf Schadenersatz.

Doch der Prozess endet ohne Urteil. Commerzbank und Anlegeranwalt Hahn haben Stillschweigen zu den Details des erzielten Vergleichs vereinbart. Laut Hahn hätte ein gerichtliches Urteil Auswirkungen auf tausende Anleger gehabt, die ihr Geld in die derzeit eingefrorenen Immobilienfonds investiert haben. Auch sie hätten Anspruch auf Schadenersatz, wenn sie eine falsche Beratung nachweisen könnten.

Seite 2: Verkäufe sollen Weg für Wiedereröffnung ebnen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

1 Kommentar

  1. p2 value

    Kommentar von Dirk — 23. September 2010 @ 21:35

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...