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17. September 2010, 11:45
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Umfrage: Maklern schlägt Misstrauen entgegen

Immobilien- und Versicherungsmakler kämpfen weiterhin mit Imageproblemen. Einer aktuellen Studie zufolge halten lediglich zwei Prozent der Bürger im deutschsprachigen Raum Angehörige dieser Berufsgruppe für vertrauenswürdig. Nur Autoverkäufern und Politikern wird mit noch mehr Misstrauen begegnet.

Cheater-betr Ger-misstrauen-127x150 in Umfrage: Maklern schlägt Misstrauen entgegenDas Online-Marktforschungsinstitut Marketagent.com hat im Rahmen einer Analyse mehr als 2.000 Bürger in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz zur Vertrauenswürdigkeit von 27 verschiedenen Berufsgruppen befragt.

Das Ergebnis: Im Gesundheitswesen Tätige (Ärzte, Apotheker, Krankenschwestern und -pfleger) sowie Polizisten und Feuerwehrleute belegen bei der Frage nach der Vertrauenswürdigkeit ihrer Profession die fünf Spitzenplätze.

Am anderen Ende der Liste finden sich Politiker und Autoverkäufer sowie Immobilien- und Versicherungsmakler. Sie erhalten jeweils von weniger als zwei Prozent aller Befragten das Prädikat „vertrauenswürdig“. Vor allem in Deutschland und der Schweiz werden Politiker besonders kritisch gesehen und landen jeweils abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Unterschiede zwischen den in der Befragung berücksichtigten Ländern zeigen sich unter anderem bei den Bankangestellten: Genießen diese in Österreich immerhin das Vertrauen von 17,7 Prozent aller Befragten, sind es in Deutschland nur 9,3 Prozent (Schweiz 13,7 Prozent). (hb)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Selbst schuld, kann ich da nur sagen, wer seine Kunden ständig aus Profitgier über den Tisch zieht, sollte sich zumindest nicht über mangelndes Vertrauen beklagen. Leute !, lernt es endlich, beratet eure Kunden fair, freundlich, höfflich, nett, pünktlich und vor allem transparent. Der Kunde will als gleichberechtigter Partner beraten werden und nur das kaufen, was er wirklich braucht und auch will! Wenn das so beherzigt wird, dann entsteht Vertrauen ! Nils Fischer, AWD

    Kommentar von Nils Fischer — 23. September 2010 @ 10:13

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