Zeichnungsphase für GSW-Börsengang startet

Die an die Börse strebende Berliner Wohnungsbaugesellschaft GSW bietet ihre Aktien in einer Preisspanne von 15 bis 18,50 Euro an. Das Volumen des Börsengangs beträgt damit bis zu 491 Millionen Euro. Darin enthalten ist ein erwarteter Bruttoerlös in Höhe von rund 140 Millionen Euro aus einer Kapitalerhöhung.

GSW-Zentrale, Berlin
GSW-Zentrale, Berlin

Die Platzierung besteht aus einem öffentlichen Angebot in Deutschland und Luxemburg sowie einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren außerhalb von Deutschland und Luxemburg. Die Management-Roadshow zur Aktienvermarktung sowie die Frist, während der Anleger Gebote für die Aktien abgeben können, endet voraussichtlich am 6. Mai 2010.

Die Notierungsaufnahme ist für den 7. Mai 2010 geplant, wie das Unternehmen mitteilt. Die bisherigen Eigentümer, ein Whitehall-Fonds der US-Investmentbank Goldman Sachs und der Private-Equity-Investor Cerberus, machen mit einem Abschlag von 30 Prozent auf den Nettovermögenswert der Beteiligung Zugeständnisse.

Mit einem Portfolio von rund 49.700 Wohnungen und 3,1 Millionen Quadratmeter Wohnfläche definiert sich die GSW als größte private Wohnimmobiliengesellschaft Berlins. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen laut eigenen Angaben Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung in Höhe von 133,6 Millionen Euro (Vorjahr: 129,3 Millionen Euro). Das operative Ergebnis betrug 229 (185,7) Millionen Euro und der Konzernüberschuss 172,1 (107,7) Millionen Euro. (hb)

Foto: commons.wikimedia.org

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