12. September 2011, 11:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Niederlande: Investoreninteresse lässt Bürorenditen sinken

Die Büromärkte in Rotterdam und Den Haag verzeichneten im ersten Halbjahr 2011 einen nennenswerten Investmentumsatz. Dem Immobiliendienstleister Savills zufolge ist das Interesse seitens internationaler Investoren bei einer Spitzenrendite zwischen 5,3 und 5,7 Prozent weiterhin groß.

Holland-niederlande-tulpen-windm Hle-127x150 in Niederlande: Investoreninteresse lässt Bürorenditen sinkenDas Investmentvolumen in Rotterdam und Den Haag betrug demnach 80 beziehungsweise 107 Millionen Euro. Amsterdam blieb mit 200 Millionen Euro auf Vorjahresniveau, während Utrecht mit 67 Millionen Euro einen leichten Rückgang verzeichnete. Wie Savills berichtet, hat sich die Renditedifferenz zwischen erstklassigen und durchschnittlichen Bürolagen ausgeweitet und liegt in Rotterdam bei 100, in Utrecht bei 130 und in Amsterdam bei 150 Basispunkten. Mit 170 Basispunkten war die Renditedifferenz in Den Haag am höchsten.

Jeroen Jansen, Head of Research von Savills Niederlande, kommentiert: “Insbesondere für den Den Haager Büromarkt sehen die Zahlen vielversprechend aus. Das Investitionsvolumen verzeichnete einen Anstieg um neun Prozent und die Mieternachfrage schnellte sogar um 34 Prozent nach oben. Allerdings rechnen wir damit, dass sich der Nutzermarkt im zweiten Halbjahr 2011 insgesamt wieder stabilisiert und das Überangebot weiter ein Problem bleibt.”

In Amsterdam stieg das Flächenangebot laut Savills auf 1,25 Millionen Quadratmeter, die Leerstandsrate beläuft sich auf insgesamt 17,6 Prozent. 45 Prozent des verfügbaren Büroflächenangebots liegen im Südosten und Westen der Stadt. Das Flächenangebot im Teilmarkt “Südachse” ist gesunken, hier beträgt die Leerstandsrate dem Immobiliendienstleister zufolge 11,3 Prozent und es werden Spitzenmieten von 340 Euro pro Quadratmeter und Jahr erzielt. In Utrecht liegt der Leerstand demnach bei 15,9 Prozent, in Rotterdam bei 15 Prozent und in Den Haag bei 12,2 Prozent. In diesen Städten liegen die Spitzenmieten nach Savills-Recherchen bei etwa 200 Euro pro Quadratmeter und Jahr.

Jansen weiter: “Die Nutzermärkte unterscheiden sich in allen vier Städten erheblich. Während die Nachfrage in Den Haag vom öffentlichen Sektor bestimmt wird, entfallen 73 Prozent des Vermietungsvolumens in Amsterdam auf den Bereich Unternehmens- und Finanzdienstleistungen. Erfreulicherweise sind die Mieten generell infolge der Nachfrage weiter stabil geblieben.” (te)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...