Offene Immobilien-Publikumsfonds verlieren für Institutionelle an Reiz

Während Publikumsfonds vor allem bei den typischen institutionellen Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerken an Beliebtheit verlieren, kommen bei 40 Prozent der Befragten in den nächsten zwölf Monaten Immobilien-Spezialfonds ins Portfolio – ein Zuwachs von knapp sechs Prozentpunkten. Damit steigt diese Produktkategorie, die laut Schroder Property bislang weniger beliebt war als Publikumsfonds, Direktinvestments und geschlossene Fonds, weiter in der Gunst der Anleger.

Die zweijährige Mindesthaltefrist und die zwölfmonatige Rückgabefrist spricht für rund 40 Prozent der Anleger – und hier vor allem für Vermögensverwalter und Versicherungen – gegen eine Anlage in offene Immobilien-Publikumsfonds. „Insgesamt zeigt sich deutlich, dass Investoren zwar einige Aspekte der neuen Regelungen begrüßen, sie jedoch nicht dazu beitragen, Immobilien-Publikumsfonds wieder ins Blickfeld der Anleger zu rücken. Der offene Immobilien-Publikumsfonds verliert an Attraktivität und der Spezialfonds geht als Gewinner hervor“, kommentiert Michael Ruhl, Geschäftsführer der Schroder Property Kapitalanlagegesellschaft.

Hintergrund: Die Studie wurde im Auftrag von Schroder Property unter 112 Immobilien-Investoren im Juni 2011 durchgeführt. Zu den Befragten gehören Vermögensverwalter, Versicherungen, Dachfonds, Family Offices, IFAs, Pensionskassen, Volksbanken, Sparkassen, Stiftungen und Versorgungswerke. (te)

Foto: Schroder Property

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