4. Januar 2011, 09:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Offene Immobilienfonds mit jungem Objektbestand

Offene Immobilienfonds (OIF) verfügen über besonders junge Immobilien: Ein Drittel der OIF-Liegenschaften ist nicht älter als fünf, ein weiteres knappes Drittel zwischen fünf und zehn Jahre alt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des BVI Bundesverband Investment und Asset Management per 30. September 2010.

 in Offene Immobilienfonds mit jungem Objektbestand

Chevron House

Der Anteil der Objekte die nach 1995 gebaut wurden, beläuft sich demnach auf knapp 80 Prozent. Durch seinen niedrigen Erhaltungsaufwand trage der junge Immobilienbestand laut BVI nachhaltig zur Wertentwicklung der Fonds bei. Weitere Ergebnisse der Untersuchung: Die Gesamtnutzfläche der 1.637 OIF-Liegenschaften liegt bei 26,7 Millionen Quadratmetern und hat einen kumulierten Verkehrswert von 87,9 Milliarden Euro. Dies entspricht einem durchschnittlichen Verkehrswert von rund 53,7 Millionen Euro pro Objekt. Genutzt werden OIF-Immobilien zu 63,3 Prozent als Bürofläche, gefolgt von der Nutzung in den Bereichen Handel und Gastronomie (20,1 Prozent).

OIF sind von konjunkturellen Schwächen nicht unberührt, die Belastungen daraus schlagen sich laut BVI aber nur gedämpft auf ihre Ergebnisse nieder. Insbesondere die über die Jahre verteilt fälligen Mietverträge glätteten die zyklischen gesamtwirtschaftlichen Ausschläge. Bis Ende 2014 beispielsweise stehen jährlich zwischen zehn und elf Prozent der Mietverträge zur Neuverhandlung an. 34,4 Prozent der Mietverträge laufen noch zwischen vier und neun Jahre, 17,9 Prozent müssen erst zum 1. Januar 2020 neu verhandelt werden. Unabhängige Sachverständige, so der BVI, stützen sich bei der Bewertung der OIF-Immobilien auf diese langfristig erzielbaren Mieterträge. Bewerten sie eine Immobilie, deren Mietverträge beispielsweise noch weitere zehn Jahre laufen, müsse der neue Wertansatz nur schrittweise angepasst werden. Das gelte in Boomjahren ebenso wie in Krisenzeiten. (te)

Foto: Deka

1 Kommentar

  1. Der Blog ist klasse, aber bei mir sind die Ladezeiten ziemlich lang. Ich glaub, dass das an der Leitung liegt, die meisten anderen Web pages sind sehr schnell. Haben andere Besucher auch schon diese Erfahrung gemacht?.

    Kommentar von Summer Vowles — 4. Januar 2011 @ 21:26

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinsen: Mehr als 300 Banken und Sparkassen erheben Strafzinsen auf Einlagen

Die Negativzins-Welle, die im Moment auf Sparer zurollt, hat in den vergangenen Wochen deutlich an Dynamik gewonnen. Allein im Oktober haben bislang mehr als 20 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt für private Einlagen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto eingeführt. Seit Jahresanfang sind rund 150 Geldhäuser diesem Schritt gefolgt.

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...