2. März 2011, 09:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Rics: Europäischer Wohnimmobilienmarkt erholt sich

Für die meisten Wohnimmobilienmärkte in Europa zeichnet sich trotz weiterer ökonomischer Unsicherheiten eine Erholung ab. Der Umfang der Erholung ist dabei europaweit unterschiedlich. Dies geht aus dem European Housing Review der Royal Institution of Chartered Surveyors (Rics) hervor.

Europe-127x150 in Rics: Europäischer Wohnimmobilienmarkt erholt sichWährend demnach die Wohnimmobilienpreise 2010 in Belgien, Frankreich, Deutschland und den nordischen Ländern gestiegen sind, stehen die Märkte in anderen Ländern noch vor Problemen. Irland, Ungarn und Zypern verzeichneten im vergangenen Jahr signifikante Preisverfälle, auch in Großbritannien, den Niederlanden, Polen und Italien gaben die Preise leicht nach. In Spanien, Griechenland und Portugal gaben die Preise im vergangenen Jahr trotz der wirtschaftliche Schwierigkeiten in diesen Ländern nur moderat nach. In den baltischen Ländern hat eine sukzessive Erholung eingesetzt.

Obwohl die meisten europäischen Märkte für Wohnimmobilien die Krise überwunden haben zeigt die Untersuchung, dass dieser Immobiliensektor vor einer weiterhin unsicheren Zukunft steht und dass eine vollständige Erholung von vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Anders als bei anderen Aufschwüngen, wird die Erholung der Märkte nach Ansicht der Rics diesmal in erster Linie durch Preisanstiege bestimmt, während andere Marktindikatoren wie die Neubautätigkeit und das Verkaufsvolumen mit einigen Ausnahmen in Europa weiter gering sind. Auch herrsche in einigen Ländern weiterhin eine Zurückhaltung bei den Finanzierungen. Während das Zinsniveau im gesamten Jahr 2010 gering war, erwartet die Rics, dass die Märkte weiter sehr sensibel auf einen Zinsanstieg reagieren werden.

“Eine vollständige Erholung der Märkte wird es solange nicht geben, bis die Wohnimmobilienmärkte wieder vollständig funktionieren. Hierzu gehören Kreditvergaben in ausreichendem Umfang, ein Anstieg bei der Neubautätigkeit und eine größere Anzahl von Transaktionen in allen Marktsegmenten. Die Wohnimmobilienmärkte in Europa sind allerdings weit von dem Stillstand entfernt, der in den USA registriert wird”, kommentiert Michael Ball, der Autor der Studie.

Seite 2: Die Situation in Deutschland

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Lebensversicherungen: GDV meldet Zuwachs bei Auszahlungen

Die deutschen Lebensversicherer haben 2019 deutlich mehr an ihre Kunden ausgezahlt als ein Jahr zuvor. Auch das bei Lebensversicherern angesparte Geldvermögen legte zu, meldet der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

mehr ...

Investmentfonds

Preisexplosion für Platin und Palladium bei Anspringen der Autoproduktion

Globale Unsicherheiten und Produktionsrückgänge drücken weiter auf die Rohstoffpreise. Die physische Nachfrage nach Gold und Silber ist auf Rekordniveau. Allerdings führten sinkende Kurse der Minenaktien teilweise zu einem Ausverkauf. Die weiteren Perspektiven.

mehr ...

Berater

Sucht: Aus der Bodenlosigkeit die Kontrolle zurückgewinnen

Suchtproblematik am Arbeitsplatz – klingelt da was bei Ihnen? Dann lesen Sie unbedingt weiter! Die Fürstenberg-Kolumne mit Mareike Fell

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT schließt institutionellen US-Fonds und investiert erneut in Boston

Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft Derigo für den von ihr verwalteten geschlossenen Spezialfonds BVT Residential USA 12 die dritte Investition vorgenommen. Ein Nachfolge-Spezialfonds ist geplant.

mehr ...

Recht

Neuer Mieterschutz in Kraft: Wie Sie durch die Krise kommen

Ab heute gilt für Mieterinnen und Mieter, die durch finanzielle Einschnitte in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen sind, ein erweiterter Kündigungsschutz. Es ist aber für Betroffene laut GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen weitere Unterstützung nötig.

mehr ...