RREEF kaufte 2010 für 1,8 Milliarden Euro ein

RREEF Deutschland, die Immobilienfondsgesellschaft der Deutschen Bank, hat ihren Objektbestand im Jahr 2010 deutlich vergrößert. Das Unternehmen erwarb für seine Immobilienpublikumsfonds und Spezialfonds weltweit Liegenschaften mit einem Volumen von rund 1,78 Milliarden Euro.

handshake-immo-bearbeitetDabei entfiel mit rund 964 Millionen Euro mehr als die Hälfte auf die beiden offenen Immobilienfonds des Unternehmens (Grundbesitz Europa: rund 558 Millionen Euro; Grundbesitz Global: rund 406 Millionen Euro). Für die neun Spezialfonds wurden Immobilien für rund 823 Millionen Euro akquiriert. Insgesamt wurden 34 Objekte erworben, davon mit 13 Stück rund ein Drittel allein in Deutschland. Weitere Investitionsschwerpunkte waren laut RREEF Asien, die USA sowie Zentral- und Westeuropa. Es wurde vorwiegend in Büro- und Geschäftshäuser investiert.

Mit diesem Akquisitionsvolumen gehörte RREEF Deutschland in 2010 zu den Fondsmanagern, die für ihre Fonds fast ausschließlich Immobilien angekauft haben. „Aufgrund der Mittelzuflüsse bei den beiden Immobilienpublikumsfonds in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro und der Kapitalzusagen unserer institutionellen Investoren für die Spezialfonds in Höhe von rund 500 Millionen Euro waren wir 2010 in der Lage, attraktive Investments für unsere Fonds in zehn Ländern tätigen zu können“, kommentiert Georg Allendorf, Sprecher der Geschäftsführung von RREEF Deutschland. Bei einigen Akquisitionen handelte es sich laut Allendorf um sogenannte Off-Market-Deals, bei denen direkt zwischen den Transaktionspartnern verhandelt wurde. Erstmals im Jahr 2010 sei Deutschland wieder ein klarer Schwerpunkt der Investi­tionsstrategie gewesen.

Das größte in 2010 erworbene Einzelobjekt war ein Einzelhandelsgebäude in Osaka, das mit einem investierten Volumen von rund 170 Millionen Euro für den Fonds Grundbesitz Global akquiriert wurde. Nach eigenen Angaben erwartet RREEF für die in Deutschland gemanagten Fonds auch in 2011 stabile Mittelzuflüsse und weitere Investitionszusagen und plant Immobilienkäufe in gleicher Größenordnung wie im Vorjahr. (bk)

Foto: Shutterstock

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