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30. September 2011, 15:21
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Umkehrhypothek ist erklärungsbedürftig

Laut einer Befragung des Baugeldvermittlers Hypothekendiscount kennen die Begriffe Umkehrhypothek oder “Reverse Mortgage” nur 6,7 respektive 3,8 Prozent aller Deutschen den Namen nach. Ein gutes Drittel findet die Idee hinter dem Kreditkonzept jedoch interessant – wenn es ihnen erklärt wurde.

Beratung-Kunden-127x150 in Umkehrhypothek ist erklärungsbedürftig“Die Idee der Umkehrhypothek setzt sich in Deutschland nur langsam durch“, schlussfolgert Kai Oppel Sprecher des Baugeldvermittlers. Dabei gibt es seit einigen Jahren immer wieder Anbieter, die eine so genannte Umkehrhypothek (Reverse Mortgage) oder ähnliche Lösungen anbieten. Bei der Umkehrhypothek handelt es sich um einen Kredit, den Immobilienbesitzer auf ihre Immobilie aufnehmen, um monatlich mehr Geld zur Verfügung zu haben. “Mit Abschluss einer solchen Immobilienrente wird der Hauswert schrittweise wieder abgegeben. Das Konstrukt eignet sich vor allem für Rentner, die über eine schuldenfreie werthaltige Immobilie verfügen, jedoch nicht genügend Liquidität haben – beispielsweise für Reisen”, so Oppel. Bei anderen Rentenhypotheken müssten Rentner hingegen die Kreditzinsen zahlen und es kommt nicht zum Kapitalverzehr.

Laut der Online-Studie unter 1.000 Teilnehmern halten 24,1 Prozent und damit gut ein Viertel solche Kredite für immer wichtiger, damit Rentner ihr Einkommen aufbessern können. 29 Prozent finden eine Umkehrhypothek interessant, weil Immobilienbesitzer zu Lebzeiten mehr Geld zur Verfügung haben. 26,2 Prozent finden es allerdings weniger gut, dass den Erben keine schuldenfreie Immobilie überlassen werden kann. 24 Prozent bemängeln zudem, dass nur werthaltige Objekte in guter Lage eine nennenswerte Verrentung erzielen. 28,7 Prozent erscheint das Konstrukt zu kompliziert. Als zu teuer erachten lediglich 12,9 Prozent der Befragten eine solche Lösung.

Laut Hypothekendiscount ist es zunächst wichtig, dass ältere Immobilienbesitzer über diese Möglichkeit dieser Art der Kapitalbeschaffung informiert werden. Oppel: “Für einige Menschen kann die Umkehrhypothek durchaus eine interessante Alternative sein. Die Immobilie kann weiter bewohnt werden. Gleichzeitig steht durch die zusätzliche Kapitalisierung den Rentnern das Geld zu einem Zeitpunkt zur Verfügung, zu dem sie möglicherweise noch mobiler sind als später.” (te)

Foto: Shutterstock

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