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10. Oktober 2011, 14:38
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Wohnen: Aufwärts, aber weniger dynamisch

Die Gesamt­stimmung am Wohnimmobilienmarkt ist zum neunten Mal in Folge gestiegen. Das zeigt der AWI-Wohninvestment-Index des Maklerhauses Aengevelt in der Herbstbefragung. Mit einem Wert von 66,5 verbesserte sich der AWI im Quartals­vergleich um 0,4 Punkte. Damit hat er im Vergleich zum Sommer an Dynamik verloren.

Haus-index-shutt-127x150 in Wohnen: Aufwärts, aber weniger dynamischDer AWI, so Aengevelt, folge indessen nach wie vor dem Trend vom Mietermarkt hin zum Vermieter- beziehungsweise Eigentümermarkt. Nach wie vor geht Research-Leiter Markus Schmidt, davon aus, dass die aktuellen Ergebnisse je nach Interessenlage zu unterschiedlichen Reaktionen führen: “Bestandshalter beziehungsweise Eigentümer von Mietzinshäusern profi­tieren unverändert von steigenden Mieten und Kaufpreisen. Die Mieter werden indessen von dieser Entwicklung weniger erfreut sein.” Zumindest, so Schmidt weiter, führe der leicht anziehende Mietwohnungsneubau zu einer moderaten Angebotserweiterung für qualitätsorientierte Mieter. Auch wenn der Positiv-Trend inzwischen alle Lagen erfasst habe, unterschieden sich die Einschätzungen in Ab­hängigkeit von der Wohnlage (einfach, mittel, gut) erheblich.

Generell werden gemäß Index die Perspektiven für bessere Lagen positiver als zum Beispiel für einfache Lagen bewertet. Die guten Lagen stehen mit einem Teilindexwert von 78,7 Punkten (Sommer 2011: 79,1) nach Einschätzung der Experten anhaltend hoch im Kurs. Dies gilt auch für die mittleren Lagen (Sommer 71,7 bzw. Herbst 71,1). In einfachen Lagen ist die aktuelle Situation (53,5) wie auch im Sommer (47,6) ausgeglichen.

Ohne Differenzierung nach Lagen erwarten 45 Prozent der im Rahmen der Herbstbefragung konsultierten Experten einen Rück­gang der Wohnungsleerstände. In guten Lagen geht die über­wiegende Mehrheit (59 Prozent) von einem deutlichen Leerstandsabbau aus, in mittleren Lagen sind es immerhin noch rund 45 Prozent und selbst in einfachen Lagen erwarten 30 Prozent einen Rückgang der Überhänge. Demgegenüber gehen zugleich aber auch rund 27 Prozent der Befragten in ein­fachen Lagen von steigende Wohnungsleerständen aus. Dennoch rechnen dort nur 16 Prozent mit sinkenden Mieten, über ein Drittel (34 Prozent) geht vielmehr selbst in einfachen Lagen von steigenden Mieten aus. In den mittleren beziehungsweise guten Lagen fällt die Einschätzung aus Sicht des Ver­mieters weitaus positiver aus. Hier rechnet die Mehrheit laut Index mit steigenden Mieten. In mittleren Lagen sind dies 58 Prozent der Befragten, in guten Lagen sogar 71 Prozent.

Seite 2: So sehen die Entwicklungen im Wohninvestmentsegment aus

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