Börsenkandidat Peach Property Group verrät Details und kooperiert exklusiv mit Yoo

Der Schweizer Wohneigentumsentwickler Peach Property Group hat Eckdaten zum geplanten Börsengang der Peach Property Group (Deutschland) AG an der Frankfurter Wertpapierbörse bekannt gegeben. Zudem ist die indirekte deutsche Tochter eine Exklusiv-Kooperation mit der Design, Branding- und Marketingfirma Yoo eingegangen. 

Bernd Hasse, Peach Property Group
Bernd Hasse

Beim geplanten Börsengang sollen 2,5 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung platziert und 0,9 Millionen Aktien der Schweizer Peach German Properties AG, einer Tochtergesellschaft der Peach Property Group AG, umplatziert werden. Darüber hinaus besteht eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) auf 349.999 Aktien aus dem Besitz der Muttergesellschaft. Vorgesehen ist, dass die Mutter in jedem Fall die Mehrheit von 50 Prozent plus einer Aktie an der deutschen Peach Property Group AG (ISIN DE000A1RE400) behält. Hier bestehe einer Mitteilung zufolge eine Lock-up-Vereinbarung von zwölf Monaten. Die Zeichnungsfrist soll voraussichtlich vom 30. Oktober bis 7. November 2012 (Ende 12.00 Uhr für Privatanleger und 15.00 Uhr für institutionelle Investoren) laufen. Die Preisspanne für das öffentliche Angebot wurde auf 8,25 Euro bis 10,25 Euro festgelegt. Der erwartete Mittelzufluss aus dem Börsengang soll sich für das Unternehmen auf brutto bis zu 25,6 Millionen Euro belaufen. „Wir gehen davon aus, dass sich schwerpunktmäßig institutionelle Investoren engagieren“, sagt Bernd Hasse, CEO der Peach Property Group (Deutschland) AG.

Als erster Handelstag im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse ist der 12. November geplant. Der Emissionserlös soll den Ausbau der Projektpipeline finanzieren und Potenziale der deutschen Plattform heben. Die Emission wird begleitet von der BIW Bank für Investments und Wertpapiere AG als Sole Lead Manager und Sole Bookrunner sowie der Privatbank Donner & Reuschel Aktiengesellschaft und der DAB Bank AG als Selling Agents.

Vorgesehen ist, die zufliessenden Mittel zu etwa 30 Prozent in Bestandsimmobilien, zu 40 Prozent in Umnutzungen und zu 30 Prozent in den Neubau von Luxusimmobilien zu investieren. Darüber hinaus sei in geringem Umfang auch die Rückführung von Verbindlichkeiten möglich.

Die Geschäftstätigkeit der Peach Property Group (Deutschland) AG basiert auf einem Drei-Säulen-Modell, zu dem neben „Luxusneubau“ und „Umnutzung in hochwertige Wohnflächen“ auch Bestandsimmobilien zählen. Auf diese Weise solle attraktive Eigenkapitalrenditen aus der Immobilienrealisierung mit stetigen Cashflows aus der Vermietung verbunden werden. Das Unternehmen deckt bei Projekten eigenen Angaben zufolge die komplette Wertschöpfungskette ab.

Zuletzt konnten eigenen Aussagen zufolge Umsatz und Ergebnis signifikant gesteigert werden. Mit 3,4 Millionen Euro lag der Nettogewinn im ersten Halbjahr 2012 über dem Gewinn des gesamten Vorjahres.

Seite 2: Exklusive Kooperation mit Yoo

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