Anzeige
20. Januar 2012, 12:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Schwäbisch Hall mit Rekordneugeschäft

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall konnte ihr Bausparneugeschäft in 2011 um 10,5 Prozent steigern. Weiteres Potenzial sieht das Unternehmen vor allem im großen Modernisierungsbedarf bei Wohnimmobilien.

Haus-geld1-shutt 44892916-127x150 in Schwäbisch Hall mit Rekordneugeschäft Das Bausparneugeschäft legte demnach im vergangenen Jahr mit rund 900.000 Verträgen um 10,5 Prozent auf eine Bausparsumme von 31,7 Milliarden Euro zu und erreichte einen neuen Höchstwert. Damit habe sich der Marktanteil von Schwäbisch Hall um circa einen Prozentpunkt auf 29,6 Prozent erhöht.

Auch beim Wohn-Riester-Geschäft liegt Schwäbisch Hall nach eigenen Angaben mit 105.000 Verträgen über dem Branchenschnitt. „Wir haben gut drei Jahre nach dem Start rund 300.000 Verträge im Bestand“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Matthias Metz. Die Gesamtbausparsumme aller 7,4 Millionen Verträge der Bausparkasse betrage 237 Milliarden Euro und damit zwölf Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

Im zweiten Geschäftsfeld, der Baufinanzierung, hat Schwäbisch Hall nach eigenen Angaben mit einem Wachstum von 3,9 Prozent ein neues Rekordvolumen von 11,2 Milliarden Euro erreicht. Nach vorläufigen Zahlen betrage der Zinsüberschuss 945 Millionen Euro. Damit sei trotz des historisch niedrigen Zinsniveaus ein Plus von zehn Millionen Euro verbucht worden.

Metz erwartet, dass sich der Bausparboom auch im laufenden Jahr fortsetzt. Es sei für Schwäbisch Hall wieder mit einem Neugeschäft jenseits der 30-Milliarden-Euro-Grenze zu rechnen. Wachstumsimpulse kämen zum einen aus dem klassischen Wohnungsbau. So habe 2011 die Zahl der Baugenehmigungen die 200.000er-Marke erreicht. Noch größeres Potenzial bietet laut Schwäbisch Hall jedoch der Modernisierungsbereich. 75 Prozent aller Wohngebäude seien vor 1979 errichtet worden und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß bis 2050 um 80 Prozent zu senken, könnten nur mit einer gemeinsamen Anstrengung von Immobilienbesitzern erreicht werden. „Wir haben uns in die Pflicht genommen, gemeinsam mit unseren Kunden zu einer ‚grünen Bausparkasse’ zu werden“, sagt Metz. (bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...