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12. Juni 2012, 15:18
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Wohnungsbaukredite: Anstieg lässt nach

Während die Nachfrage nach Immobilien deutlich steigt, wird die Wohnungsbaufinanzierung nach Angaben des BFW Bundesverbands schwieriger. Seit fast einem Jahr sei der Zuwachs von neu ausgegebenen Krediten rückläufig. 

ImmobilienfinanzierungIm Monat März sei das Volumen der Wohnungsbaukredite nach Angaben des EZB-Monatsberichts lediglich um 1,1 Prozent gewachsen. In den Bilanzen der Banken standen zum Stichtag 31. März gut 1.114,9 Milliarden Euro an Krediten für den Wohnungsbau. „Die Kosten für den Wohnungsbau kennen seit Jahren nur eine Richtung – steil nach oben. Da sich derartige Millionenprojekte aber für mittelständige Unternehmen nicht aus der Portokasse bezahlen lassen, ist ein vereinfachter Kreditzugang notwendig“, mahnt Walter Rasch, Präsident des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW). Dem ständen allerdings die Basel III-Regeln der Banken gegenüber, was eine Kreditvergabe durch erhöhte Eigenkapitalquoten nach Einschätzung von Rasch künftig weiter verschärfen dürfte.

Die Bedeutung der Fremdkapital-Finanzierung in der Immobilienwirtschaft lässt sich daran ablesen, dass mehr als 55 Prozent des gesamten Kreditvolumens in diese Branche fließen, so der BFW-Präsident. „In Anbetracht der langfristigen und kapitalintensiven Projekte ist gerade die Immobilienwirtschaft wie kaum eine andere Branche von der Kreditversorgung abhängig.“ Gut 90 Prozent aller rund 1.600 BFW Mitgliedsunternehmen seien auf Kredite angewiesen. Fast die Hälfte davon und damit circa 660 Unternehmen beurteilten den Kreditzugang infolge der Finanzkrise als schwieriger und nenne dafür die verschärften Eigenkapitalquoten als Hauptgrund. (bk)

Foto: Shutterstock

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