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28. Dezember 2012, 08:45
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Keine Preisblase – Anlageimmobilien bleiben attraktiv

Mit Blick auf 2013 ist für die Deutsche Bank derzeit keine Immobilien-Preisblase in Sicht. Im Gegenteil: “Deutsche Immobilien bleiben attraktiv”, prognostiziert Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank.

Ulrich-Stephan-Deutsche-Bank in Keine Preisblase – Anlageimmobilien bleiben attraktiv

Ulrich Stephan, Deutsche Bank

Seit 2009 ziehen die Preise für deutsche Wohnimmobilien nach Angaben des deutschen Banken-Branchenprimus deutlich an – im Jahr 2012 um durchschnittlich sechs Prozent. Top-Lagen in den Metropolregionen erzielten sogar zweistellige Preisaufschläge. Dies dürfte nach Einschätzung des Experten vor allem auf die unsichere Kapitalmarktentwicklung und das niedrige Zinsniveau zurückgehen: “Privatanleger bevorzugen Immobilien gegenüber sicheren, aber renditeschwachen Anleihen”, heißt es in einem Ausblick des Chef-Anlagestrategen Stephan.

Während sich die durchschnittliche Mietrendite nach Berechnung der Deutschen Bank stabil um vier Prozent bewegt, sind die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen kontinuierlich gesunken, zuletzt auf unter 1,5 Prozent. “Selbst in Städten mit sehr niedrigen Mietrenditen übertreffen diese die Renditen von Bundesanleihen inzwischen deutlich”, so der Deutsche-Bank-Mann

Seiner Einschätzung nach dürfte sich der Trend zu höheren Preisen und Mieten bei deutschen Wohnimmobilien  fortsetzen. So erwartet die Deutsche Bank, dass die Hauspreise in Deutschland bis 2015 um durchschnittlich fünf Prozent im Jahr steigen werden. Dennoch könne von einer übertriebenen Bewertung des Marktes noch keine Rede sein. 2011 lagen die deutschen Wohnimmobilienpreise auf dem Niveau von 1995, inflationsbereinigt sogar ein knappes Fünftel darunter. Gegen eine Preisblase spreche zudem, dass der Aufschwung des deutschen Wohnimmobilienmarktes nicht kreditfinanziert sei, sondern wesentlich auf Portfolio-Umschichtungen zurückgehe. Statt von Übertreibungen sei daher eher von einer Normalisierung des Marktes zu sprechen. “Deutsche Wohnimmobilien bieten damit bei entsprechender Risikoneigung grundsätzlich ein aussichtsreiches Umfeld für Investitionen”, schließt der Chef-Anlagestratege Stephan. (te)

Foto: Deutsche Bank

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