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11. Juni 2012, 15:55
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Wohnimmobilien: Preisanstieg setzt sich fort

Am Wohnimmobilienmarkt ist kein Ende des Preisanstiegs in Sicht. Die Angebotspreise für Wohnungen und Häuser haben nach Angaben des Portals Immobilienscout24 auch im Monat Mai angezogen.

WohnimmobilienpreiseWie schon in den Vormonaten habe der Angebotspreisindex IMX des Portals eine monatliche Steigerungsrate von 0,5 Prozent verzeichnet. „Die Treiber des Preiswachstum liegen auf der Hand: billiges Baugeld, ein deutlicher Nachfrageüberhang und täglich neue Schreckensmeldungen von der Euro-Front“, sagt Michael Kiefer, Leiter Immobilienbewertung bei Immobilienscout24.

Rasant zeigte sich die Entwicklung bei den Wohnungspreisen. Der Teilindex für Neubauwohnungen legte im Monat Mai um 0,7 Prozentpunkte zu. Bei Wohnungen aus dem Bestand wurde ein Plus von 0,6 Prozentpunkten verzeichnet. Auf Jahressicht kletterten die Preise für Neubauwohnungen laut Immobilienscout24 um 8,5 Prozentpunkte, für Wohnungen aus dem Bestand um 6,3 Prozentpunkte.

Während der Teilindex für Neubau-Wohnhäuser im Mai leicht sank (minus 0,1 Prozentpunkte), verbuchten Eigenheime aus dem Bestand einen Zuwachs um 0,4 Prozentpunkte. Auf Jahressicht legten die Preise für neue Wohnhäuser um 2,4 Prozentpunkte zu, Bestandsobjekte verzeichneten sogar ein Plus von 4,9 Prozentpunkten.

Trotz der teils erheblichen Preisanstiege rechnet Kiefer nicht mit einer drohenden Immobilienblase. „Für Gesamtdeutschland auf keinen Fall. Die Preise sind jahrelang einer Seitwärtsbewegung gefolgt, der jetzige Anstieg belebt den Markt“, betont er. Allerdings gebe es Regionen, in denen sich die Preise von den Fundamentaldaten immer mehr abkoppeln. Unter bestimmten Umständen könne dies gefährlich werden. „Besonders betroffen sind hier aber nicht die Metropolen sondern eher einige Mittelstädte“, so Kiefer. Gefahr drohe dann, wenn das Preiswachstum auf ein loses Fundament gründe. Ein Indiz hierfür sei, dass die Preise stärker steigen als die Mieten. Dies sei zwar auch seit Monaten in den meisten Wohnungsmärkten der deutschen Metropolen zu beobachten. Jedoch bestehe dort grundsätzlich ein deutlicher Nachfrageüberhang. „Allerdings gibt es einzelne Lagen, deren Preisobergrenzen bereits überschritten sind“, warnt Kiefer. Käufer, die dort zu exorbitanten Preisen kaufen, müssten bei einem Stimmungsumschwung mit Verlusten rechnen. (bk)

Foto: Shutterstock

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