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10. September 2013, 11:00
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Immobilieninvestment: Eigentumswohnung oder Mehrfamilienhaus?

Ob eine Eigentumswohnung oder ein Mehrfamilienhaus das richtige Investment darstellt, ist nicht nur eine Frage des Preises. Wichtiger sind Risikofreude, die Einbettung in die Gesamtvermögensstrategie und die Frage, ob eine Arbeits- oder Sorglosimmobilie gewünscht wird.

EigentumswohnungSo gibt es eine kleine Eigentumswohnung schon für einen fünfstelligen Betrag, bei entsprechender Lage, Größe und Qualität können aber auch eine halbe Million oder mehr fällig werden.

Ein kleineres Mehrfamilienhaus ist ab etwa 250.000 Euro erhältlich. Für das Haus spricht, dass der Quadratmeterpreis in der Regel niedriger als bei einer Wohnung ausfällt. Das geht weniger auf Mengeneffekte zurück, sondern vor allem darauf, dass bei einer Eigentumswohnung Eigennutzer als Konkurrenten auftreten. Diese orientieren sich weniger an der Rendite, sondern an ihren finanziellen Möglichkeiten.

Eigentumswohnung: Nachteil Eigentümergemeinschaft

Deswegen sind vermietete Wohnungen grundsätzlich auch preiswerter als leerstehende. Für einen Kapitalanleger kann es besonders reizvoll sein, eine zu preiswert vermietete Wohnung günstig zu erwerben und die Miete dann über die Jahre anzupassen – oder auf einen Mieterwechsel zu spekulieren.

Bei einer Eigentumswohnung gibt es eine Eigentümergemeinschaft und einen Verwalter. Dieser nimmt den einzelnen Eigentümern viel Arbeit ab, kostet aber Geld. Der Eigentümer eines Hauses hingegen hat die Wahl, ob er sein Eigentum selbst verwaltet oder dies in fachkundige Hände legt.

Der größte Nachteil bei einer Eigentümergemeinschaft ist jedoch, dass der Einzelne sich dem Mehrheitsbeschluss unterwerfen muss. Gerade eine von Eigennutzern dominierte Hausgemeinschaft neigt zu Ausgaben, die emotional begründet sind und vielleicht den Wohnkomfort erhöhen, aber nicht zu steigenden Mieten oder Werten führen.

Wer sich für eine Wohnung interessiert, sollte sich die Protokolle einiger Eigentümerversammlungen vorlegen lassen und sich über den Stand des Rücklagenkontos informieren.

Sorglosobjekt kontra Arbeitsimmobilie

Wer den Kauf einer Immobilie als unternehmerische Investition sieht und sie langfristig entwickeln möchte, für den kommt nur der Kauf eines Hauses in Frage. Wer hingegen eher eine Sorglosimmobilie haben möchte und das Risiko eines kompletten Mietausfalls über andere Einnahmen kompensieren kann, ist auch mit einer Eigentumswohnung gut bedient.

Seite zwei: Schnäppchen bei schlechtem Grundriss

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