15. November 2013, 09:17
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Grundinvest Report: Extreme Nachfrage nach Immobilien normalisiert sich

Die Anlage in Immobilien ist bei den Deutschen derzeit stark gefragt. Nach Angaben des Immobilienanbieters Euro Grundinvest ist die Investitionsbereitschaft nach wie vor hoch, aber leicht rückläufig.

Anlageimmobilien

Wohnimmobilien gelten vielen Deutschen als inflationsgeschützte Anlage.

Obwohl Immobilien bei Privatanlegern die beliebteste Anlageklasse bleiben und die Preise in den deutschen Metropolen weiter steigen, scheint wieder mehr Normalität in den Markt einzukehren, so Euro Grundinvest. Das geht aus dem jüngsten Grundinvest Report hervor, einer quartalsweisen Befragung von 1.000 Privatanlegern nach ihrem Investitionsverhalten.

Wie die Studie zeigt, will jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) in den nächsten sechs Monaten eine Immobilie kaufen. Zu Jahresbeginn waren es noch 22 Prozent und im Sommer 20 Prozent. “Die Kaufbereitschaft ist zwar zurückgegangen. Allerdings befinden wir uns vor allem in den Metropolen weiterhin auf einem Niveau, wo die Nachfrage nach Objekten das Angebot bei weitem übersteigt – was die Preise stabilisiert und weiter steigen lässt”, erläutert Martin Greppmair, Chefprojektentwickler des Münchner Bauträgers Euro Grundinvest.

Niedriges Zinsniveau wichtiger Entscheidungsgrund

Der wichtigste Treiber für die hohe Nachfrage nach Immobilien bleibe neben der allgemeinen Unsicherheit an den Märkten das niedrige Zinsniveau für Immobilienkredite. Aktuell seien diese für rund 71 Prozent der Anleger ausschlaggebend für ein Immobilieninvestment. In den ersten beiden Quartalen lag dieser Wert noch über 80 Prozent. Ein Grund dafür kann laut Euro Grundinvest der zwischenzeitliche Zinsanstieg um rund 0,5 Prozentpunkte im Herbst sein, der jedoch spätestens seit der Leitzinssenkung wieder wettgemacht werde. Gute Vermietungsaussichten sind für 65 Prozent der Befragten ein Investitionsgrund, gefolgt von der Immobilien zugeschriebenen Investitionssicherheit und dem erwarteten Inflationsschutz.

Nach den Ergebnissen der Studie bleiben Immobilien für 52 Prozent der Privatinvestoren zudem die beliebteste Anlageklasse. In Gold würden 43 Prozent investieren, in Aktien nur noch knapp 34 Prozent. In Köln ist die direkte Investitionsbereitschaft in Immobilien am größten (63 Prozent), gefolgt von München (60 Prozent) und Hamburg (57 Prozent). (bk)

Foto: Shutterstock

 

 

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