IMX: Mietwachstum verliert mancherorts an Fahrt

Das Mietwachstum hat sich nach den Ergebnissen des IMX-Angebotsindex von Immobilienscout24 in einigen deutschen Metropolen abgeschwächt. Die Kaufpreise für Wohneigentum seien jedoch weiterhin im Aufwärtstrend.

Demnach zeichnet sich an manchen Standorten bei der Entwicklung der Angebotsmieten eine Stagnation ab. So seien diese in Frankfurt und in Hamburg seit Beginn des Jahres lediglich um 0,2 und 1,0 Prozentpunkte gestiegen. Bundesweit hätten dagegen die Mieten bei der Neuvermietung um 1,4 Prozentpunkte angezogen. „Die Entwicklung zeigt, dass die Belastungsgrenze für Mieter in Frankfurt und Hamburg offenbar erreicht ist“, kommentiert Michael Kiefer, Chefanalyst bei Immobilienscout24.

Doch während die Mieten langsam die Obergrenzen erreichen würden, seien die Angebotspreise seit Jahresanfang weiter geklettert: in Hamburg um 3,2 Prozentpunkte, in Frankfurt um 3,3 Prozentpunkte. „Das starke Wachstum zeigt deutlich, dass das Interesse für Betongold trotz hoher Preise ungebrochen ist. Potenzielle Käufer in Hamburg und Frankfurt müssen sich durch die stagnierenden Mieten in Zukunft auf sinkende Renditen einstellen“, erläutert Kiefer.

Stärkste Preis- und Mietsteigerungen in Berlin

Spitzenreiter bei den Miet- und Kaufpreissteigerungen ist Berlin. Seit Anfang des Jahres sind dort die Mieten und Kaufpreise laut Immobilienscout24 um 2,2 beziehungsweise 3,9 Prozentpunkte gestiegen. Obgleich das Preisniveau in Berlin etwas geringer ist, sei in Zukunft mit einer weiteren Angleichung an das Niveau der anderen deutschen Metropolen zu rechnen. (bk)

 

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Quelle Grafiken: Immobilienscout24

 

Foto: Shutterstock

 

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