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30. April 2013, 09:12
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Wohnungspreise in Berlin wachsen schneller als in Hamburg

Die Wohnungspreise in Berlin sind innerhalb eines Jahres um fast zehn Prozent geklettert, auch in Dresden legte das Niveau deutlich zu. Zu diesem Ergebnis kommt der Dr. Klein-Trendindikator für die Region Nord-Ost.

Dr. Klein-TrendindikatorDemnach haben sich die Wohnungs- und Hauspreise in Berlin und Dresden innerhalb eines Jahres stärker verteuert als in den westdeutschen Metropolen Hamburg und Hannover. Mit einem Zuwachs um 9,91 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verbuchte die Hauptstadt zum Ende des ersten Quartals 2013 den höchsten Anstieg. In Dresden zog das Preisniveau auf Jahressicht um 6,99 Prozent an, gefolgt von Hamburg mit einem Plus von 5,94 Prozent.

Die höchsten Kaufpreise werden laut Dr. Klein nach wie vor in Hamburg erzielt. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen liege bei 2.850 Euro, bei Ein- und Zweifamilienhäusern bei 2.070 Euro. Nach Hamburg sind in Berlin die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen am Zweithöchsten. Sie liegen laut Dr. Klein bei 2.333 Euro.

Der Teilindex für Dresdner Wohnungen ist laut Dr. Klein gegenüber dem Vorquartal mit 3,36 Prozent am stärksten in der Region Nord-Ost gestiegen. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis betrage dort 1.750 Euro und liege damit über dem Vergleichswert für Hannover mit 1.456 Euro pro Quadratmeter.

„Die Preise auf dem Dresdner Wohnungs- und Hausmarkt sind enorm gestiegen“, berichtet Sebastian Mosch von der Dr. Klein-Niederlassung in Dresden. „Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es sehr wenige Objekte auf dem Markt, die man käuflich erwerben kann. Dies liegt unter anderem daran, dass nur wenige Freiflächen zur Verfügung stehen und bei zur Bebauung freigegebenen Grundstücken oftmals Probleme auftreten, die die Projektentwicklung verzögern.“ Dennoch sei das Interesse auch von Investoren aus Westdeutschland hoch.

Wachstum auf dem Hausmarkt setzt sich fort

Die Popularität von Berlin als Wohnstandort zeigt sich laut Dr. Klein auch auf dem Hausmarkt. Aufgrund der hohen Nachfrage hätten sich die Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 6,88 Prozent verteuert. In Dresden zogen sie im gleichen Zeitraum um 6,69 Prozent an, in Hamburg um 6,42 Prozent und in Hannover um 5,08 Prozent. Wie in den Vorquartalen ist die Hansestadt Spitzenreiter beim Preisniveau. Die Preisspanne zwischen minimalem und maximalem Hauspreis liege für die Region Nord-Ost zwischen 502 Euro pro Quadratmeter und 6.445 Euro pro Quadratmeter. Der Medianpreis rangiere mit 2.070 Euro pro Quadratmeter deutlich vor Berlin (1.771 Euro), Dresden (1.719 Euro) und Hannover (1.612 Euro). (bk)

Foto: Shutterstock

 

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