14. August 2013, 15:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnungssuche: Lieber Szeneviertel als günstig

Wer es sich leisten kann, achtet bei der Wohnungssuche nicht in erster Linie auf die Kosten, sondern vor allem auf die Lage des neuen Zuhauses, so eine aktuelle Umfrage des Portals Immowelt.

Immowelt UmfrageDas Wohnen in einem angesagten Viertel ist vielen Deutschen wichtiger als der Mietpreis ihres Domizils. Nach einer aktuelles Umfrage von Immowelt legen deutlich mehr Besserverdiener bei der Wohnungssuche Wert auf deren Lage in einem bestimmten Stadtteil (65 Prozent) als auf den Mietpreis (49 Prozent).

Für die Gesamtheit der Bevölkerung liegen die Prioritäten allerdings anders: 71 Prozent schauen bei einem Wohnungsangebot zuerst auf den Preis und erst dann auf die Wunschadresse (56 Prozent).

Auch bei anderen Kriterien gibt es Unterschiede. So möchten etwa 24 Prozent der Besserverdiener eine nach Süden ausgerichtete Wohnung haben, während nur 13 Prozent der Normalverdiener dies angaben. Unter den Wohnungssuchenden mit höherem Einkommen zählt zudem für jeden Vierten ein Extra-WC zu den wichtigsten Auswahlkriterien, bei den Normalverdienern nannte dies nur jeder Zehnte.

Ausstattung: Nicht ohne Balkon

Im Gesamtdurchschnitt zeigen sich die Deutschen bei der Wohnungswahl sowohl pragmatisch als auch detailverliebt, so Immowelt. Neben einem fairen Preis und guter Wohnlage legten 43 Prozent aller Deutschen Wert auf einen Balkon. Preisbewusste 41 Prozent schauten auf die Höhe der Nebenkosten und fast jeder Dritte (32 Prozent) habe sich für seine aktuelle Wohnung entschieden, weil darin neben der Dusche auch eine Badewanne vorhanden ist.

Für die repräsentative Studie “Wohnen und Leben 2013” wurden im Auftrag von Immowelt 567 Mieter befragt, auf welche Punkte sie bei der Wahl ihrer aktuellen Wohnung geachtet haben. Es konnten bis zu fünf Aspekte genannt werden. (bk)

Zum Vergrößern bitte auf die Aufzählung klicken

Immowelt UmfrageFoto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bischof wechselt: Hanning und Wasserfall übernehmen

Das Personalkarusell dreht sich: Thomas Bischof verlässt die Württembergische aus familären Gründen in Richtung Köln. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 übernimmt Zeliha Hanning (41) den Vorstandsvorsitz der Württembergische Versicherung AG und Jacques Wasserfall (45) den Vorstandsvorsitz der Württembergische Lebensversicherung AG und der Württembergische Krankenversicherung AG.

mehr ...

Immobilien

Corona-Pandemie rückt Immobilienverrentung in den Fokus

Nach bald einem halben Jahr Corona ziehen Senioren zumindest für Immobilien eine positive Bilanz: Das zeigt eine aktuelle Studie der DEGIV, Gesellschaft für Immobilienverrentung, unter 1.067 Immobilieneigentümern und Mietern im Rentenalter.

mehr ...

Investmentfonds

Tech-Aktien: Nur überbewertet oder sogar schon eine Blase?

75 Prozent der internationalen Portfoliomanager betrachten den rasanten Aufschwung der Tech-Aktien argwöhnisch. Zahlreiche professionelle Anleger halbierten zuletzt nahezu ihre Investitions-Quote, hierbei wurden zahlreiche Tech-Titel veräußert. Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, sehen manche Parallelen zur Dot-Com-Blase der Jahrtausendwende. Andere sehen hingegen eine gesunde Korrektur.

mehr ...

Berater

Sparquote dürfte 2020 auf rund 16 Prozent steigen

Die Coronakrise dürfte die Sparquote in Deutschland nach Einschätzung der DZ Bank in diesem Jahr auf einen Rekordwert treiben. Nachdem die Verbraucher bereits im ersten Halbjahr 2020 deutlich mehr Geld auf die hohe Kante legten als üblich, erwarten die Experten des genossenschaftlichen Spitzeninstituts dies auch für die nächsten Monate.

mehr ...

Sachwertanlagen

Solvium lanciert Zertikat für Schweizer Profi-Investoren

Der Hamburger Logistik-Assetmanager Solvium Capital bringt die Assets „Schiffscontainer“ und „Wechselkoffer“ über ein Zertifikat auf den Schweizer Markt. Dazu ist das Unternehmen eine neu geschlossene Partnerschaft mit dem Züricher Verbriefungsspezialisten Gentwo eingegangen.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...