Anzeige
Anzeige
25. Juli 2013, 09:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zahl der Zwangsversteigerungen sinkt

Im ersten Halbjahr 2013 kamen nach der aktuellen Statistik von Argetra, Ratingen, fast ein Drittel weniger Immobilien unter den Hammer als im Vorjahr. Den größten Rückgang verzeichnete Bremen.

ArgetraVon Januar bis Ende Juni 2013 fanden demnach rund 10.000 weniger Zwangsversteigerungs-termine (minus 29,3 Prozent) bei den deutschen Amtsgerichten statt.

Die Anzahl von 23.474 anberaumten Terminen dokumentiere aber weiterhin ein Niveau, welches über dem des Jahres 2000 liege.

“Den Rückgang erklären wir mit der hohen Nachfrage nach Immobilien aufgrund der Finanzmarktkrise. So konnte mancher Eigentümer durch freihändigen Verkauf die Zwangsversteigerung abwenden. Auch das niedrige Zinsniveau ermöglichte Umfinanzierungen, die dem Schuldner die Kapitaldienstfähigkeit zurückbrachte”, sagt Argetra-Geschäftsführer Axel Mohr.

Den größten Anteil an den Zwangsversteigerungen haben laut Argetra Ein- und Zweifamilienhäuser mit 37,2 Prozent (plus 2,5 Prozent), gefolgt von Eigentumswohnungen mit 30,6 Prozent (minus 1,2 Prozent) und Gewerbeobjekten mit 24,4 Prozent (minus 1,3 Prozent). Damit sind Wohnimmobilien mit insgesamt fast 70 Prozent die am häufigsten versteigerten Objekte.

In allen Bundesländern sind den Daten zufolge weniger Termine zu verzeichnen. Überdurchschnittliche Rückgänge fanden in Niedersachsen, Sachsen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern sowie im Stadtstaat Bremen statt. Bremen ist mit minus 44 Prozent Spitzenreiter.

Rückgang in alten und neuen Bundesländern

In den neuen Bundesländern sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 35,1 Prozent verbucht worden, in den alten Ländern ein Rückgang um 27 Prozent.

“Signifikant ist, dass die amtlich festgesetzten Verkehrswerte um 1,5 Milliarden Euro zurückgegangen sind”, betont Mohr. Insgesamt seien Immobilien mit Verkehrswerten von 3,6 Milliarden Euro aufgerufen. Diese Werte seien vielfach in den Jahren 2008 bis 2010 festgelegt worden. “Die Schätzungen fielen damals, aufgrund der Finanzmarktkrise, sehr vorsichtig aus”, so Mohr. Diese unterbewerteten Immobilien würden vielfach günstige Investments erlauben. (bk)

Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebliche Krankenversicherung - Mobile Asset Fonds - Immobilienpreise - Nachfolgeplanung

Ab dem 14. September im Handel.

 

Rendite+ 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Ferienimmobilien - Niedrigzinsen - Preisrallye Gewerbeimmobilien - Immobilienkredite

Versicherungen

HDI setzt auf digitale BU-Beratung

Die HDI ermöglicht ab sofort die vollständige digitale Abwicklung der BU-Beratung mittels “vers.diagnose”. Damit sollen Kunden noch während des Beratungsgesprächs zum Thema Berufsunfähigkeit eine belastbare Auskunft über ihre individuelle Versicherbarkeit erhalten.

mehr ...

Immobilien

Wohnimmobilienpreise setzen Aufwärtstrend fort

Die Preise für Wohnimmobilien sind trotz kurzfristiger Schwankungen weiterhin im Aufwärtstrend. Das geht aus einer Auswertung von Europace hervor. Das Unternehmen hat die Preisentwicklung von Bestands- und Neubauhäusern sowie Eigentumswohnungen untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

“Technologie kann nicht ethisch handeln”

“Daten sind das neue Öl”, so der Futurist Gerd Leohnhard auf der Axa Veranstaltung “Tomorrow Augmented”, auf der der Einfluss von Technologie auf unsere Gesellschaft, Arbeits- und Investmentmärkte diskutiert wurde. Leonhard und Vertreter von Axa IM sprachen über Vor- und Nachteile der Digitalisierung unserer Wirtschaft.

mehr ...

Berater

Jetzt also Jamaika – nun gut, wir werden sehen

Die Bundestagswahl ist eine Zäsur für Deutschland. Doch was bedeutet das Ergebnis für die Sachwertbranche? Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A“ für DFV Hotel Weinheim

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Fonds „DFV Hotel Weinheim“ der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG aus Hamburg mit insgesamt 81 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

mehr ...

Recht

Das können Vermieter von der Steuer absetzen

Wer eine Immobilie vermietet, erzielt nicht nur Mieteinnahmen, sondern muss auch eine Reihe von Kosten tragen. Cash. gibt einen Überblick über die wichtigsten Positionen, die von der Steuer abgesetzt werden können.

mehr ...