Anzeige
7. Oktober 2014, 12:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baufinanzierung: Durchschnittliche Monatsrate weiter im Abwärtstrend

Nach Angaben des Lübecker Finanzdienstleistungsunternehmens Dr. Klein fiel die durchschnittliche Standardrate der Deutschen im August auf ein neues Allzeit-Tief. Das zeigt der aktuelle Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung.

Shutterstock 219040039-Kopie-2 in Baufinanzierung: Durchschnittliche Monatsrate weiter im Abwärtstrend

Die Monatsraten für Immobilienkredite sinken seit einiger Zeit stetig.

Nach einem leichten Rückgang in den letzten Monaten hat der durchschnittliche Tilgungssatz für eine Baufinanzierung mit 2,50 Prozent einen neuen Höchstwert erreicht. So viel haben Immobilienerwerber laut Dr. Klein noch nie getilgt.

Nach Angaben von Dr. Klein lag die durchschnittliche Darlehenshöhe im August 2014 weiterhin konstant bei 168.000 Euro (Vorjahr: 161.000 Euro).

Immobilienkäufer zahlen zwölf Prozent weniger als vor einem Jahr

Die Standardrate für eine Baufinanzierung fiel weiter von 545 Euro im Vormonat auf ein neues Allzeit-Tief von 531 Euro im August.

Damit lag die Monatsrate für ein Standarddarlehen von 150.000 Euro, das mit einer zehnjährigen Sollzinsbindung ausgestattet ist und eine Beleihung von 80 Prozent bei einer Tilgung von zwei Prozent aufweist, laut der aktuellen Auswertung des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung rund zwölf Prozent niedriger als noch vor einem Jahr (604 Euro).

Sollzinsbindung erreicht Höchstwert

Auch die durchschnittliche Sollzinsbindung lag mit zwölf Jahren und drei Monaten demnach auf einem neuen Höchstwert. Vor einem Jahr hatte sie bei elf Jahren und acht Monaten gelegen, im Juli bei elf Jahren und zehn Monaten.

Der durchschnittliche Beleihungsauslauf stieg von 78,39 auf 78,58 Prozent (Vorjahr: 77,28 Prozent).

Seite zwei: Weniger Eigenkapital

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Volkswohl Bund: Bläsing wird Nachfolger von Dr. Maas

Beim Dortmunder Versicherer Volkswohl Bund gibt es einen Wechsel in der Führungsspitze. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Maas geht Ende April 2017 nach über 37 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wird Dietmar Bläsing neuer Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen. 

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

Deutscher Bankenrettungsfonds schließt 2016 mit Gewinn ab

Der im Zuge der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 geschaffene Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS), der von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet wird, schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 98,6 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...