12. Februar 2014, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bausparsparte der Deutschen Bank steigert Neugeschäft

Die Bausparsparte des Deutsche Bank Konzerns steigerte nach eigenen Angaben in 2013 ihr Neugeschäft. Auch die Auszahlungen bei Bauspardarlehen seien gewachsen.

Haus-familie-750-shutt 13233103 in Bausparsparte der Deutschen Bank steigert Neugeschäft

Die Auszahlungen von Bauspardarlehen nahmen laut BHW zu.

Im Geschäftsfeld Bausparen sei ein beantragtes Neugeschäft von 15,8 Milliarden Euro erreicht worden. Die entspreche einem Zuwachs von über acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt seien über 390.000 neue Bausparverträge abgeschlossen worden. Erstmals legten die BHW Bausparkasse AG und die Deutsche Bank Bauspar AG gemeinsam Zahlen vor. Sie agieren seit kurzem unter der Marke BHW.

Zahl der Abschlüsse von Wohnriester-Verträgen und privaten Bausparfinanzierungen gestiegen

Bei den staatlich geförderten Wohnriester-Verträgen ist das Neukundebgeschäft um 21 Prozent gewachsen. Insgesamt wurden laut der Bausparkasse über 31.000 Verträge abgeschlossen.

Auch bei den privaten Finanzierungen legte BHW zu. Die Kunden erhielten nach Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2013 Zusagen für Baufinanzierungen mit einem Gesamtvolumen von über 7,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,6 Milliarden Euro). Zu diesem Wachstum von gut zehn Prozent hätten Kreditzusagen im außerkollektiven Baufinanzierungsgeschäft in Höhe von 5,8 Milliarden Euro beigetragen (Vorjahr: 5,3 Milliarden Euro).

Auszahlungen von Bauspardarlehen nahmen zu

Auch das Auszahlungsvolumen bei Bauspardarlehen stieg laut BHW an. Dies verdeutliche, dass Kunden das Bausparen auch weiterhin als wichtige Säule ihrer Eigenheimfinanzierung sehen. Insgesamt seien in 2013 Bauspardarlehen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,3 Milliarden) abgerufen worden.

“Wir freuen uns über einen erfolgreichen Auftakt der Zusammenarbeit im Geschäftsfeld Bausparen des Privatkundengeschäfts des Deutsche Bank Konzerns” kommentiert Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse AG und verantwortlich für das Geschäftsfeld.

Die Marke BHW verfügt nach eigenen Angaben über vier Millionen Kunden, ein Neugeschäftsvolumen von knapp 16 Milliarden Euro und einen Vertragsbestand von 130 Milliarden Euro. (st)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Welche Versicherungsverträge besonders gefährdet sind

Fast jeder vierte Bundesbürger hat derzeit weniger Geld zur Verfügung als vor der Corona-Pandemie. Zugleich zeigen sich viele Verbraucher sparaktiver als vor der Krise – allen voran jüngere Menschen. Das hat Folgen, auch für Versicherungsverträge. Welche Policen besonders gefährdet sind.

mehr ...

Immobilien

Wird der Immobilienkauf durch Corona schwieriger?

Höhere Preise, knappes Angebot – und jetzt auch noch Corona: Gut jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) vertritt die Meinung, dass der Erwerb von Wohneigentum in den vergangenen zehn Jahren schwieriger geworden ist. Drei Viertel glauben, dass es durch die Corona-Krise sogar noch schwerer werden wird, den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Insgesamt machen sich zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) aktuell Sorgen über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Interhyp mit Statista unter 1.000 Bundesbürgern.

mehr ...

Investmentfonds

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...

Berater

Trägt ein Erbe alle finanziellen Risiken?

Kann der Erbe einen Pflichtteilsanspruch wegen einer strittigen Forderung noch nicht abschließend beziffern, muss er den Pflichtteilsanspruch trotzdem ausgleichen. Das Risiko, einen überzahlten Betrag nicht mehr zurückfordern zu können, trägt der Erbe, entschied das OLG Koblenz in seinem Beschluss vom 14.8.2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Weiterbildungspflicht – ohne Ausreden!

Das Verwaltungsgericht Ansbach hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Maklerin in Franken absolvierte Weiterbildungszeiten nachweisen muss. Dieser hatte versucht, sich u.a. wegen eines abgeschlossenen zweiten juristischen Staatsexamens dagegen zu wehren. Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen. Ein Beitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...