Bausparsparte der Deutschen Bank steigert Neugeschäft

Die Bausparsparte des Deutsche Bank Konzerns steigerte nach eigenen Angaben in 2013 ihr Neugeschäft. Auch die Auszahlungen bei Bauspardarlehen seien gewachsen.

Die Auszahlungen von Bauspardarlehen nahmen laut BHW zu.

Im Geschäftsfeld Bausparen sei ein beantragtes Neugeschäft von 15,8 Milliarden Euro erreicht worden. Die entspreche einem Zuwachs von über acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt seien über 390.000 neue Bausparverträge abgeschlossen worden. Erstmals legten die BHW Bausparkasse AG und die Deutsche Bank Bauspar AG gemeinsam Zahlen vor. Sie agieren seit kurzem unter der Marke BHW.

Zahl der Abschlüsse von Wohnriester-Verträgen und privaten Bausparfinanzierungen gestiegen

Bei den staatlich geförderten Wohnriester-Verträgen ist das Neukundebgeschäft um 21 Prozent gewachsen. Insgesamt wurden laut der Bausparkasse über 31.000 Verträge abgeschlossen.

Auch bei den privaten Finanzierungen legte BHW zu. Die Kunden erhielten nach Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2013 Zusagen für Baufinanzierungen mit einem Gesamtvolumen von über 7,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,6 Milliarden Euro). Zu diesem Wachstum von gut zehn Prozent hätten Kreditzusagen im außerkollektiven Baufinanzierungsgeschäft in Höhe von 5,8 Milliarden Euro beigetragen (Vorjahr: 5,3 Milliarden Euro).

Auszahlungen von Bauspardarlehen nahmen zu

Auch das Auszahlungsvolumen bei Bauspardarlehen stieg laut BHW an. Dies verdeutliche, dass Kunden das Bausparen auch weiterhin als wichtige Säule ihrer Eigenheimfinanzierung sehen. Insgesamt seien in 2013 Bauspardarlehen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,3 Milliarden) abgerufen worden.

„Wir freuen uns über einen erfolgreichen Auftakt der Zusammenarbeit im Geschäftsfeld Bausparen des Privatkundengeschäfts des Deutsche Bank Konzerns“ kommentiert Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse AG und verantwortlich für das Geschäftsfeld.

Die Marke BHW verfügt nach eigenen Angaben über vier Millionen Kunden, ein Neugeschäftsvolumen von knapp 16 Milliarden Euro und einen Vertragsbestand von 130 Milliarden Euro. (st)

Foto: Shutterstock

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