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28. Februar 2014, 09:00
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Bestandsimmobilien stark im Trend – LBS und Sparkassen vermitteln Rekordvolumen

Bestandsimmobilien sind laut den Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen momentan aufgrund der günstigen Angebotspreise bei Käufern sehr beliebt. Neubauten sollten aus Sicht des Unternehmens aber trotzdem gefördert werden.

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Bestandsobjekte liegen momentan laut den Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen bei Käufern stark im Trend.

Makler von LBS und Sparkassen vermittelten laut eigenen Angaben in 2013 34.000 Objekte mit einem Rekordvolumen von 5,7 Milliarden Euro. Bestandsimmobilien seien besonders beliebt. Die Attraktivität erklärt sich aus Sicht des Vermittlers neben der schnellen Bezugsfähigkeit und der in der Regel guten Lage in gewachsenen Strukturen in erster Linie durch den Preis. Im Schnitt kosteten neue Eigenheime bei den Vermittlern von LBS und Sparkassen laut eigenen Angaben in 2013 334.000 Euro. Demgegenüber lagen die durchschnittlichen Preise für Bestandsimmobilien bei 164.000 Euro.

„Das ist allemal ein gutes Argument für den Bestandskauf, auch wenn man den zusätzlichen Instandsetzungs- und Sanierungsaufwand berücksichtigt“, erklärt LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm.

Einfamilienhäuser aus dem Bestand waren 2013 lediglich 1,5 Prozent teurer als im Vorjahr. In 2012 hatte der Anstieg noch bei fünf Prozent gelegen. Bei Eigentumswohnungen ist das Bild laut dem Immobilienvermittler ähnlich: Bestandsobjekte kosteten im Schnitt 113.000 Euro, während für neue Eigentumswohnungen durchschnittlich rund 236.000 Euro gezahlt wurden. „Neben dem höheren Standard im Neubau sind Neubauten aber gerade auch in diesem Sektor deswegen im Schnitt teurer, weil sie immer stärker in den großen Ballungsräumen entstehen“, weiß Hamm.

Immobilienpreise entwickeln sich insgesamt moderat

Ungeachtet der Preisdifferenzen zwischen Neubau und Bestand zeigt sich laut LBS-Daten das durchschnittliche Preisniveau insgesamt moderat. Im Vergleich zum Vorjahr sei eine Steigerung von drei Prozent zu verzeichnen. Im Zehn-Jahresvergleich 13 Prozent – etwas mehr als ein Prozent pro Jahr und damit weit unter der Inflationsrate zur gleichen Zeit. „Das verdeutlicht, dass wir uns unverändert in einem Klima der Preisstabilität und Normalisierung befinden und von einer Überbewertung generell nicht gesprochen werden kann“, so Hamm.

Neubau soll gefördert werden

Laut LBS und Sparkassen stehen die Signale aktuell weiter auf Kauf. Deshalb komme der Ausweitung des Angebots durch mehr Neubau entscheidende Bedeutung zu, auch um Preisauswüchsen in diesem Bereich zu begegnen. Hier müsse die Politik sowohl bei der Förderung als auch bei der Baulandausweisung darauf achten, dass für das selbstgenutzte Wohneigentum ein weiterhin attraktives Angebot vorhanden sei. (st)

Foto: Shutterstock

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