Anzeige
8. Januar 2014, 14:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Hypo Index: Optimismus zum Jahresstart

Die Stimmung der Marktakteure am deutschen Immobilienmarkt ist nach den Ergebnissen des Deutsche Hypo Index anhaltend hoch. Eher moderat zeigt sich jedoch die Nachfrage nach Büroimmobilien.

Immobilienklima

Die Dezember-Befragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index zeige, dass sich die Zuversicht der Marktteilnehmer im Vergleich zu den Vormonaten noch gesteigert habe. Der Zuwachs des Immobilienklimas im Dezember 2013 sei mit 0,2 Prozent zwar nur marginal, mit den erzielten 129,1 Zählerpunkten sei jedoch ein neues Jahreshoch für 2013 erreicht.

Der geringe Anstieg werde maßgeblich durch das Investmentklima verursacht, das um ein Prozent auf 133,2 Zählerpunkte abgesunken sei. Das Ertragsklima mit einem Wachstum von 1,5 Prozent auf 125,1 Punkte könne dies nur knapp überkompensieren.

Größte Dynamik bei Industrieimmobilien

In der Gesamtschau des Jahres verzeichnet nach Angaben der Deutschen Hypo das Klima für Industrieimmobilien den größten Anstieg. Im Vergleich zu den Jahresendwerten sei dieser Indikator allein um knapp 28 Zählerpunkte angestiegen. Dies decke sich mit dem Investmentmarkt, auf dem eine spürbar höhere Nachfrage nach entsprechenden Immobilien zu verzeichnen gewesen sei. “Vor dem Hintergrund der sich im Gegensatz zu den Vorjahren eher blass entwickelnden Nachfrage nach Büro- oder Einzelhandelsimmobilien deutet sich hier ein nachhaltig gesteigertes Interesse an dieser Assetklasse an”, so der Bericht. Ein wesentlicher Treiber für die steigende Nachfrage nach Logistikimmobilien sei der wachsende Online-Handel.

Wohnimmobilien hätten dagegen beim Vergleich mit den Werten zu Beginn des Jahres am stärksten an Stimmung verloren (minus 13,0 Zählerpunkte). Mit Werten von aktuell rund 157 Zählerpunkten stellten sie aber noch immer die attraktivste Assetklasse und damit einen sicheren Hafen dar.

Die gute Stimmung bei den Immobilienexperten deckt sich laut Deutsche Hypo mit der Entwicklung bei der auf ökonomischen Daten basierenden Immobilienkonjunktur. Mit einem Anstieg von 1,1 Prozent habe diese Indexkomponente einen Stand von 238,7 Punkten und damit eine neue Höchstmarke erreicht.

“Die fundamentalen ökonomischen Rahmenparameter sind gut und das Zinsniveau niedrig. Dies wird sich auch weiterhin auf die Flächennachfrage und insbesondere auf den Investmentmarkt auswirken. Eine neue Bestmarke erscheint daher durchaus möglich”, kommentiert Andreas Pohl, Vorstand der Deutschen Hypo. (bk)

Zum Vergrößern bitte auf die Grafiken klicken:

Immobilienklima

 

Immobilienklima

Quelle Grafiken: Deutsche Hypo/Bulwien Gesa AG;  Foto: Shutterstock

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

R+V stellt Forschungsprojekt zu fahrerlosen Shuttle-Bussen vor

Fahrerlose Shuttle-Busse auf dem Frankfurter Flughafen – das ist keine Zukunftsvision, sondern der Start eines Forschungsprojekts. Die R+V-Versicherung und der Flughafenbetreiber Fraport informieren am heutigen Freitag über den Einsatz zweier selbstfahrender Fahrzeuge.

mehr ...

Immobilien

Individuelle Konzepte für die Baufinanzierung

Cash. sprach mit Robert Annabrunner, Bereichsleiter Vertrieb 
Deutsche Postbank/DSL Bank, darüber, welche Anforderungen die Kunden an
 eine professionelle Baufinanzierungsberatung stellen und in welcher Weise
 die DSL Bank ihre angeschlossenen Partnervermittler unterstützt.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...