Anzeige
11. August 2014, 14:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zehn Tipps für Bauherren: Was man beim Grundstückskauf beachten sollte

Wer ein Haus bauen möchte, braucht zuerst das passende Grundstück. Doch Bauland in begehrten Lagen ist Mangelware und viele Risiken sind für Laien auf den ersten Blick nicht erkennbar.

Grundstu Ck Shutterstock 32578711-Kopie in Zehn Tipps für Bauherren: Was man beim Grundstückskauf beachten sollte

Zukünftige Bauherren sollten sich genau über das Grundstück informieren, auf dem sie ihr Haus errichten wollen.

Angehende Bauherren sollten im Zweifel einen Gutachter heranziehen. Das Berliner Portal Immobilienscout24 hat zehn Tipps zusammengestellt, worauf man bei der Auswahl von Bauland achten sollte.

Die richtige Lage

Die Lage ist das einzige, was später nicht verändert werden kann und sollte daher eines der wichtigsten Entscheidungskriterien bei der Auswahl sein. Angehende Bauherren sollten sich genau überlegen, welche Art von Infrastruktur sie benötigen und ob sie lieber grün oder städtisch wohnen wollen.

Auch die direkte Nachbarschaft hat einen großen Einfluss auf das spätere Wohnklima. Darüber hinaus sollte man darauf achten, welche Lärmquellen eventuell die Idylle stören könnten, zum Beispiel ob in der Nähe Bahntrassen, Flughäfen oder Autobahnen liegen.

Liegt das Grundstück direkt an einem Fluss, so muss der Eigentümer Überschwemmungen und feuchte Keller bei Starkregen oder Schneeschmelze einkalkulieren. Auch Hanglagen können die Baukosten in die Höhe treiben, wenn der Bauplatz beispielsweise durch Stützmauern gesichert werden muss.

Die optimale Größe

Die benötigte Grundstücksgröße und Grundstücksform hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Die Größe des Grundstücks hat nicht nur Einfluss auf die Gartengestaltung, sondern bedingt oftmals auch die Größe des Hauses.

Durch die sogenannte Grenzbebauung muss das Haus mindestens drei Meter von der Grundstücksgrenze abstehen. Ein freistehendes Einfamilienhaus mit einer üblichen Hausgrundfläche von rund 120 Quadratmeter benötigt unter Beachtung der erforderlichen Grenzabstände und je nach gewünschter Gartengröße rund 400 bis 600 Quadratmeter Grundstück.

Ein Reihenhaus mit einer üblichen Hausgrundfläche von im Schnitt 80 bis 100 Quadratmeter benötigt je nach gewünschter Gartengröße rund 150 bis 300 Quadratmeter.

Boden ist nicht gleich Boden

Beim Erwerb eines Grundstücks kommt es auch auf die Art des Bodens an, der bebaut werden soll. Hinderlich sind lehmige, tonige und steinige Böden. Hier muss der Bauherr mit erheblichen Mehrkosten für den Kelleraushub rechnen.

Außerdem ist die spätere Bepflanzung und Kultivierung beispielsweise mit Gemüse oder Obstbäumen schwieriger.

Seite zwei: Altlasten und “Bodenschätze”

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Sicherheitslücke in WLAN-Verschlüsselungsstandard

SicherheitsforscheSicherheitsforscher der Katholischen Universität Löwen haben eine gravierende Sicherheitslücke in dem Verschlüsselungsprotokoll WPA2 entdeckt, mit dem WLAN-Netze abgesichert werden. Ob die Lücke nur unter Laborbedingungen auftritt oder auch von Cyberkriminellen ausgenutzt werden kann, ist noch unklar.

mehr ...

Immobilien

Grundstücksrecht: Kostenfallen beim Immobilienkauf

Um im hart umkämpften Immobilienmarkt Deutschlands den Traum von den eigenen vier Wänden realisieren zu können, ignorieren Suchende immer häufiger Gefahren und Risiken. Das kann jedoch schwere Folgen auf finanzieller Ebene haben.

mehr ...

Investmentfonds

Warum der Einsteig in japanische Aktien lohnt

Japan ist noch immer bekannt für eine schwache Wirtschaft und eine niedrige Inflationsrate. Doch es gibt mehrere Gründe dafür, in den japanischen Markt einzusteigen. Investoren sollten nicht darauf warten, dass sich die Binnenkonjunktur stärkt, bevor sie investieren.

mehr ...

Berater

Mit Megatrends überzeugen

Anleger, die langfristig investieren, benötigen ein weit in die Zukunft reichendes Vertrauen in ihre Vermögensanlage.Themeninvestments, die auf stabile Megatrends setzen, können nicht nur durch ein langfristiges überdurchschnittliches Renditepotenzial überzeugen. Sie bieten Anlegern auch eine emotional nachvollziehbare Perspektive.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB-Zweitmarktfonds knacken Marke von 100 Millionen Euro

Die HTB Gruppe aus Bremen hat für ihre Serie von Immobilien-Zweitmarktfonds bislang insgesamt 100 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben. Auch die Platzierung des aktuellen Fonds läuft gut.

mehr ...

Recht

LV-Standmitteilungen: Klare Standards müssen her

Die aktuelle Gesetzesnovelle zu den Standmitteilungen ist ein wichtiger Schritt in Richtung Transparenz und Vollständigkeit. Doch eine Garantie für bessere Verständlichkeit ist sie nicht.

Gastbeitrag von Henning Kühl, Policen Direkt

mehr ...