Anzeige
12. August 2014, 13:18
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

F+B-Wohn-Index: Mieten und Preise legen moderat zu

Die Kaufpreise und Mieten legen laut dem Hamburger Researchinstitut F+B im Bundesdurchschnitt nur noch leicht zu. Lediglich in den Millionenstädten sind erhebliche Preiszuwächse zu verzeichnen. Das zeigt der F+B-Wohn-Index Deutschland für die Jahresmitte 2014.

Shutterstock 1150381421 in F+B-Wohn-Index: Mieten und Preise legen moderat zu

In München sind Häuser und Wohnungen derzeit am teuersten.

Laut einer Analyse von F+B verlangsamt sich der Preis- und Mietanstieg auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Vom ersten Halbjahr 2013 bis zum ersten Halbjahr 2014 stiegen die Mieten und Kaufpreise deutschlandweit insgesamt um 3,1 Prozent.

Heterogene Entwicklung der Marktsegmente

“Der Anstieg der Preise für Eigentumswohnungen in Bestand und Neubau spiegelt die nach wie vor hohe Attraktivität von Sachwertinvestitionen wider”, sagt Dr. Bernd Leutner, Geschäftsführer der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt.

“Die Preisentwicklung wird von allen Segmenten getragen, verläuft aber sehr unterschiedlich”, so Leutner weiter. Gleichzeitig seien Preissteigerungen ein überwiegend großstädtisches Phänomen: In den Metropolen Berlin, Hamburg und München stiegen die Preise für Eigentumswohnungen erheblich an.

Mieten wachsen langsamer

Bei den Mieten ist seit einem Jahr eine Beruhigung zu beobachten. Im Jahresvergleich stiegen sie lediglich um 1,2 Prozent bei Neuvermietung und um 0,9 Prozent in bestehenden Verträgen (Vergleich zum Vorquartal: plus 0,7; plus 0,3 Prozent).

Die Preise für Einfamilienhäuser haben dagegen ein um 2,9 Prozent und für Eigentumswohnungen um 4,3 Prozent höheres Niveau als noch vor einem Jahr (Vergleich zum Vorquartal: minus 0,4; plus 2,3 Prozent).

Im Gegensatz dazu stiegen die Preise für Eigentumswohnungen in den Millionenstädten Berlin, Hamburg und München erheblich an. Deutlich geringer fällt der Anstieg in Köln aus.

Hohe Preise für Eigentumswohnungen in Metropolen

Während sich die Preise von Eigentumswohnungen in den Millionenstädten seit 2004 im Durchschnitt um knapp 48 Prozent erhöht haben, lag der Anstieg in den kleineren Städten durchschnittlich zwischen elf und 22 Prozent.

Die Durchschnittspreise in den vier Metropolen haben sich von knapp 2.000 Euro pro Quadratmeter im Jahre 2004 auf 2.875 Euro pro Quadratmeter erhöht, in den übrigen Städtegrößenklassen rangieren sie zur Jahresmitte 2014 im Durchschnitt zwischen gut 1.600 und 2.050 Euro pro Quadratmeter.

Hohes Preisniveau in München

Die starke Preisdynamik ist laut F+B  erst wieder seit etwa fünf Jahren zu beobachten. “Vorreiter bei den Preisen ist nach wie vor die Stadt München“, sagt Leutner.

Im zweiten Quartal 2014 musste für eine Eigentumswohnung in München rund 4.800 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden, 54,3 Prozent mehr als noch im Jahr 2009.

Seite zwei: Zuwächse in Hamburg und Berlin

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

IVFP kürt die besten Riester-Tarife

In seinem neunten Riester-Rating hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) 45 Tarife von 31 Anbietern auf bis zu 85 Kriterien untersucht. Die Einteilung der Produkte erfolgte in den Kategorien klassische Tarife, Klassik Plus, Index, fondsgebundene Tarife mit Garantien und Comfort. Sieger in jeder dieser fünf Kategorien wurde jeweils die Allianz.

mehr ...

Immobilien

Europace überholt Markt für Immobilienfinanzierungen

Während der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen mit einem Plus von einem Prozent stagnierte, konnte die Finanzierungsplattform Europace ihr Transaktionsvolumen nach eigenen Angaben überdurchschnittlich stark steigern.

mehr ...

Investmentfonds

ETF-Anleger gehen höheres Risiko ein

Seit Jahresbeginn ist dem europäischen ETF-Markt mit 74 Milliarden Euro doppelt so viel Kapital wie im Vorjahreszeitraum zugeflossen. Besonders stark profitiert haben Aktienfonds. Welche weiteren Trends sich am europäischen ETF-Markt durchsetzen:

mehr ...

Berater

Fondskonzept und DGFRP beschließen IT-Kooperation

Wie die Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung (DGFRP) und der Illerstissener Maklerpool Fondskonzept mitteilen, arbeiten sie ab dem 1. November in der Informationstechnologie zusammen. Hierzu bündeln die beiden Maklerdienstleister ihre IT-Lösungen und fassen Ressourcen in den Sparten Investment und Versicherungen zusammen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Frankreich-Immobilienfonds verlängert mit Airbus

Der Asset Manager Real I.S. aus München hat für den Privatkundenfonds Bayernfonds Frankreich 1 vier Mietvertragsverlängerungen mit Airbus am Standort Toulouse-Blagnac in Frankreich unterzeichnet.

mehr ...

Recht

Musterfeststellungsklage: BdV hofft auf schnelle Lösung

Der Bund der Versicherten (BdV) hält die Einführung eines Musterfeststellungsverfahrens für sinnvoll. “Nur so kann eine zügige und kostengünstige Durchsetzung von Ansprüchen, die einer Vielzahl von Verbrauchern zustehen, ermöglicht werden – so zum Beispiel auch im Bereich der Lebensversicherung”, sagte Vorstandssprecher Axel Kleinlein.

mehr ...