Anzeige
2. Januar 2014, 09:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Offene Immobilienfonds: Aktive Fonds entwickeln sich relativ homogen

Die aktiven offenen Immobilienfonds haben sich im Jahr 2013 in ihrer Performance relativ homogen entwickelt, so eine Analyse der IPD Investment Property Databank. Bei den in Abwicklung befindlichen Fonds gibt es dagegen große Unterschiede.

IPD

Die IPD Investment Property Databank hat die Performance der aktiven und der in Abwicklung befindlichen offenen Immobilienfonds analysiert.

Die Branche der offenen Immobilien-Publikumsfonds ist derzeit zweigeteilt, da sich eine größere Anzahl an Fonds nach dem Ende der Schließungswelle in Abwicklung befindet. Dies war nach Angaben der IPD Investment Property Databank denn auch das zentrale Unterscheidungsmerkmal für die Renditeentwicklung der Immobilienpublikumsfonds für Privatanleger im Jahr 2013. Während sämtliche in Liquidation befindlichen Fonds des „Offene Fonds Immobilien Index“ (Ofix) über den Ein- und Drei-Jahres-Zeitraum Verluste verzeichneten, lagen die Renditen der meisten aktiven Fonds zwischen zwei und drei Prozent.

„In der Analyse der Einzelfondsrenditen wird deutlich, dass für die aktiven Fonds der von IPD berechnete Index ,Ofix aktive Fonds’ eine gute Annäherung für die Entwicklung der einzelnen aktiven Fonds bietet. Der Ofix Subindex ‚Fonds in Liquidation’ hingegen bildet zwar die aggregierte Performance aller zehn in Liquidation befindlichen Ofix-Fonds korrekt ab, aber auf Grund der sehr großen Renditeunterschiede zwischen den einzelnen Fonds kann nicht von einer homogenen Marktentwicklung gesprochen werden. Die Performance des einzelnen Fonds in Liquidation weicht deutlich von dem Subindex Fonds in Liquidation ab. Für beide Kategorien bieten jedoch die Subindices jeweils einen guten Vergleichsmaßstab zur Beurteilung der Fondsperformance“, erläutert IPD- Geschäftsführer Daniel Piazolo.

Renditeabstand für aktive Fonds ist geschrumpft

Der Blick auf die Spannbreite der Jahresrenditen der Ofix-Fonds im Jahr 2007 im Vergleich zum Jahr 2013 verdeutliche dies: Während der Renditeabstand zwischen oberem Renditequartil und unterem Renditequartil im Jahr 2007 lediglich 1,2 Prozentpunkte betragen habe, vergrößerte er sich im Jahr 2013 auf 10,0 Prozentpunkte. Im Unterschied dazu ging bei der Untergruppe der im Jahr 2013 aktiven Fonds der Renditeabstand von 1,4 Prozentpunkten im Jahr 2007 auf 0,8 Prozentpunkte im Jahr 2013 zurück. Bei den im Jahr 2013 in Liquidation befindlichen Fonds hingegen vergrößerte sich der Renditeabstand erheblich, von lediglich 0,5 Prozentpunkten in 2007 auf 10,8 Prozentpunkte in 2013.

„Der Markt ist nicht nur renditeseitig gespalten, sondern auch in Bezug auf die Entwicklung der Marktanteile der Teilnehmer. Die verbleibenden vier großen Anbieter verzeichnen in etwa die gleiche Summe an Nettomittelzuflüssen wie die in Liquidation befindlichen Fonds über Rückzahlungen und Wertverluste einbüßen. Die Marktkonzentration nimmt im Moment zu, auch wenn bereits erste Anbieter mit neuen Produkten gestartet sind“, ergänzt Piazolo. (bk)

Foto: Shutterstock

 

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Frauen gehen häufiger zum Zahnarzt als Männer

Frauen gehen in Deutschland deutlich häufiger zum Zahnarzt als Männer. Während 2016 nur 67,6 Prozent der Männer mindestens einmal zum Zahnarzt gingen, waren es bei den Frauen 75,4 Prozent, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Zahnreport der Barmer-Krankenkasse hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Draghi lässt sich von gestiegenen Rohstoffpreisen nicht beeindrucken

Der zunehmende Inflationsdruck führt dazu, dass einige Marktteilnehmer befürchten, die Europäische Zentralbank könnte den Leitzins schneller als bisher erwartet anheben. Doch es gibt Gründe, die dafür sprechen, dass die Geldpolitik zunächst expansiv bleibt.  Gastbeitrag von Carsten Mumm, Donner & Reuschel 

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...