Wohnimmobilien: Keine Blase befürchtet

„Es wäre ein Trugschluss, der Hauptstadt eine beginnende Preisblase zu attestieren“, betont Michael Kiefer, Chefanalyst bei Immobilienscout24. „Es spielen noch weitere Faktoren eine entscheidende Rolle, darunter insbesondere die Entwicklung der Nachfrage. Da nicht abzusehen ist, dass das Interesse an Immobilien an der Spree nachlassen wird, kann man hier auch nicht von einer Blasenbildung sprechen.“

Keine Blase befürchtet

Auch die Anbieter geschlossener Wohnimmobilieninvestments sehen derzeit keine flächendeckende Gefahr einer Blasenbildung. „In der Tat ist es so, dass die Preise in einigen Großstädten in den letzten Jahren deutlich angezogen und mittlerweile ein für deutsche Verhältnisse hohes Niveau erreicht haben“, erklärt ZBI-Vorstand Marcus Kraft.

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Der Neubau sei erst langsam im Begriff anzusteigen, sodass die Nachfrage noch nicht gedeckt werden könne. „Jedoch finden in Deutschland im Gegensatz zu den bekannten Immobilienblasen keine übermäßig hohen Finanzierungen der Objekte statt. Stattdessen wird ein größerer Anteil an Eigenkapital eingebracht“, so Kraft.

Banken zurückhaltend

Anstelle von explosiven Preissteigerungen holt der Markt nach seinem Verständnis nur verpasste Preisentwicklungen der vergangenen Jahre auf. „Eine Blasenbildung ist in der Regel mit einer massiven Kreditvergabe für Immobilieninvestments verbunden. Davon kann in Deutschland keine Rede sein, ganz im Gegenteil“, bestätigt ID-Vorstand Manfred Koch.

Banken würden sehr genau prüfen und seien bei der Kreditvergabe zurückhaltender als noch vor fünf Jahren. Auch das Verhältnis zwischen Mieteinnahmen und Kaufpreisen sei überwiegend plausibel.

Seite drei: Starke Ausweitung des Kreditvolumens

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