31. Oktober 2014, 14:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnnebenkosten: Deutsche sparen beim Heizen

Die Wohnnebenkosten steigen seit Jahren und werden zu einer immer größeren Belastung für die Privathaushalte. Vor allem steigende Energiepreise machen den Mietern und Eigentümern zu schaffen. Um die Nebenkosten trotzdem so gering wie möglich zu halten, machen 93 Prozent der Deutschen Abstriche beim Heizen. Das ergibt eine Umfrage des Berliner Portals Immobilienscout24 unter 1.035 Teilnehmern.

Heizen Shutterstock 101099512-Kopie-21 in Wohnnebenkosten: Deutsche sparen beim Heizen

Heizen ist teuer. Viele Deutsche versuchen, die Kosten zu senken.

Regelmäßiges Stoßlüften spart im Vergleich zum Kipplüften nicht nur Energie, sondern hilft auch gegen Schimmelbildung. Rund 70 Prozent der Befragten versuchen laut den Umfrageergebnissen von Immobilienscout24 durch diese Methode ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Jeder zweite Deutsche heizt nur, wenn er sich zuhause aufhält oder zieht lieber wärmere Sachen an, als die Heizung voll aufzudrehen.

Flur, Schlafzimmer und Küche bleiben kalt

Fast 50 Prozent der Befragten heizen einen oder mehrere Räume gar nicht. Besonders der Flur (59 Prozent), das Schlafzimmer (49 Prozent) und die Küche (41 Prozent) bleiben im Winter oft kalt. Auch Gäste müssen frieren oder sich rechtzeitig ankündigen, da Gästezimmer und WC ansonsten unbeheizt bleiben.

Tipps für effizientes Heizen

Nach Aussagen von Immobilienscout24 ist es nicht immer ratsam, die Heizung ganz abzudrehen. Gerade bei massiven Häusern mit Ziegelmauerwerk kühlen die Räume ohne Heizung zu sehr aus und benötigen dann sehr viel Zeit und Energie, um wieder aufzuheizen. Besser sei es, mit Thermostatventilen am Heizkörper die Temperatur zu regulieren und seinen persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Grundsätzlich gelte: Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten.

Zugluft kühlt Räume

Bis zu 20 Prozent der Energie gehen durch Zugluft an Fenstern und Türen verloren. Dabei lassen sich zugige Fenster und Türen leicht abdichten. Wichtig sei auch, die Heizung regelmäßig zu entlüften und den Heizkörper frei stehen zu lassen, damit die Luft zirkulieren kann.

Für Eigentümer sei es wichtig, die Immobilie nach modernen Standards zu dämmen. Durch Wärmebildkameras lässt sich ganz einfach nachvollziehen, wo wertvolle Energie verloren geht. (st)

Foto: Shutterstock.com

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Interne Qualitätsoffensive bei FiNUM.Finanzhaus

Bereits vor mehr als fünf Jahren der ging Finanzvertrieb FiNUM.Finanzhaus an den Start. Die Tochter der JDC Group AG bringt ihre Berater in der internen Wissensschmiede FiNUM.Akademie auf den neuesten Stand hinsichtlich Anlage- und Vorsorgeprodukte sowie regulatorischer Erfordernisse.

mehr ...

Immobilien

Wann für das selbstgenutzte Familienheim keine Erbschaftssteuer anfällt

Kinder können das Familienheim steuerfrei erben, wenn sie innerhalb von sechs Monaten nach dem Erbfall selbst einziehen. Nur in besonders gelagerten Fällen kann dieser Zeitraum verlängert werden, entschied der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 28.5.2019.

mehr ...

Investmentfonds

Nervenkrieg um den Brexit geht weiter

Das Brexit-Drama geht abermals in die Verlängerung. Das britische Unterhaus verschob am Samstag die Entscheidung über das neue EU-Austrittsabkommen und fügte damit Premierminister Boris Johnson eine weitere empfindliche Niederlage zu. Nun ist Johnson eigentlich gesetzlich verpflichtet, bei der Europäischen Union eine Verschiebung des für 31. Oktober geplanten EU-Austritts zu beantragen. Und trotzdem will Johnson versuchen, den Termin noch zu halten.

mehr ...

Berater

Mehr Power für den Finanzvertrieb

Mit einer neuen IT-Lösung will die Inveda.net GmbH das Redaktionssystem mit dem Maklerportal vereinen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bundestag verabschiedet Reform der Grundsteuer

Der Bundestag hat am Freitag nach langem Ringen mit den Ländern Neuregelungen bei der Grundsteuer verabschiedet. Das Parlament stimmte außerdem einer Änderung des Grundgesetzes zu, damit Länder eigene Regelungen entwickeln können.

mehr ...

Recht

P&R: Weitere Anlegerklage gegen den Vertrieb abgewiesen

Ein Vertrieb, der Container der inzwischen insolventen P&R-Gruppe an eine Anlegerin verkauft hatte, hat seine Pflicht zur Plausibilitätsprüfung nicht verletzt. Das geht aus einem weiteren klageabweisenden Urteil hervor, das die Kanzlei Dr. Roller & Partner aus München erstritten hat.

mehr ...