Anzeige
10. August 2015, 08:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baufinanzierung: Keine Zinswende in Sicht

Laut dem Baufinanzierungsvermittler Interhyp sind die zehnjährigen Pfandbriefrenditen, also die Orientierungsgröße für den Verlauf der Baugeldzinsen, seit Mitte Juli deutlich gesunken und liegen aktuell unter 1,0 Prozent.

Baufinanzierung Shutterstock 134687783-Kopie in Baufinanzierung: Keine Zinswende in Sicht

Eigenheime können derzeit aufgrund der niedrigen Zinsen günstig finanziert werden.

“Haus- und Wohnungskäufer in Deutschland finden damit nach wie vor historisch günstige Konditionen vor, um ohne Hast den Immobilienerwerb und dessen Finanzierung anzugehen”, erklärt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp.

Keine Trendwende bei den Zinsen

Die Auswirkungen der zunächst entschärften Griechenlandkrise sowie die sich erst langsam erholende Konjunktur in Europa halten die Zinsen für Baugeld niedrig.

“Da die Europäische Zentralbank zudem an ihrer expansiven Geldpolitik festhält und im Juli den Anleiheankauf sogar beschleunigt hat, sind die Renditen von deutschen Staatsanleihen und Pfandbriefen entsprechend niedrig”, sagt Goris. Folglich sei kurzfristig nicht mit einer Trendwende am Zinsmarkt zu rechnen.

Mittel- bis langfristig geht die Mehrheit der befragten Experten des Interhyp-Bauzins-Trendbarometers von steigenden Baugeldzinsen aus. Begründet wird diese Einschätzung meist mit einer möglichen Zinserhöhung in den USA und steigenden Inflations- und Konjunkturerwartungen in Europa. (st)

Foto: Shutterstock.com

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

R+V legt Wachtsumsprogramm auf

Die R+V-Versicherung legt ein umfassendes Wachstumsprogramm auf und will das Onlinegeschäft kräftig ausbauen. Bis zum 100-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2022 sollen die Beitragseinnahmen auf 20 Milliarden Euro steigen, kündigte der neue Vorstandschef Norbert Rollinger am Dienstag in Wiesbaden an.

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein kooperiert mit Exporo und Zinsland

Die Dr. Klein Firmenkunden AG wird künftig mit den Crowdinvesting-Plattformen Exporo und Zinsland kooperieren. Die Kooperation soll Projektentwicklern helfen, möglichst viele Projekte gleichzeitig am Markt zu platzieren.

mehr ...

Investmentfonds

Neuberger Berman bleibt für Europa-Aktien optimistisch

Nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl sind viele Investoren erleichtert. Auch Neuberger Berman sieht die Zukunft des alten Kontinents eher positiv. Dies liegt auch an den sich aufhellenden Konjunkturaussichten. Gastkommentar von Andrew Wilmont, Neuberger Berman

mehr ...

Berater

EZB: Extrem niedrige Zinsen und mehr Wettbewerb fördern Kreditvergabe

Die Nachfrage nach Bankkrediten in der Eurozone ist zuletzt weiter gestiegen, teilt die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Extrem niedrige Zinsen und vielversprechende Aussichten für die weitere Entwicklung am Immobilienmarkt seien für die höhere Nachfrage verantwortlich.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ bündelt maritime Aktivitäten

Die Ernst Russ AG (vormals HCI Capital) bündelt die bisher in verschiedenen Konzerngesellschaften erbrachten Fonds- und Assetmanagementleistungen für sämtliche maritimen Investments unter dem Dach der neuen Ernst Russ Maritime Management GmbH & Co. KG (ERMM).

mehr ...

Recht

ZIA: Senkung der Grunderwerbsteuer wäre beste Eigenheimförderung

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) fordert, die Grunderwerbssteuer zu senken. Bei der Förderung von Wohneigentum sollte die Regierung nicht auf Zuschüsse sondern auf Steuersenkungen setzen.

mehr ...