Baufinanzierung: Keine Zinswende in Sicht

Laut dem Baufinanzierungsvermittler Interhyp sind die zehnjährigen Pfandbriefrenditen, also die Orientierungsgröße für den Verlauf der Baugeldzinsen, seit Mitte Juli deutlich gesunken und liegen aktuell unter 1,0 Prozent.

Eigenheime können derzeit aufgrund der niedrigen Zinsen günstig finanziert werden.

„Haus- und Wohnungskäufer in Deutschland finden damit nach wie vor historisch günstige Konditionen vor, um ohne Hast den Immobilienerwerb und dessen Finanzierung anzugehen“, erklärt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp.

Keine Trendwende bei den Zinsen

Die Auswirkungen der zunächst entschärften Griechenlandkrise sowie die sich erst langsam erholende Konjunktur in Europa halten die Zinsen für Baugeld niedrig.

„Da die Europäische Zentralbank zudem an ihrer expansiven Geldpolitik festhält und im Juli den Anleiheankauf sogar beschleunigt hat, sind die Renditen von deutschen Staatsanleihen und Pfandbriefen entsprechend niedrig“, sagt Goris. Folglich sei kurzfristig nicht mit einer Trendwende am Zinsmarkt zu rechnen.

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Mittel- bis langfristig geht die Mehrheit der befragten Experten des Interhyp-Bauzins-Trendbarometers von steigenden Baugeldzinsen aus. Begründet wird diese Einschätzung meist mit einer möglichen Zinserhöhung in den USA und steigenden Inflations- und Konjunkturerwartungen in Europa. (st)

Foto: Shutterstock.com

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