22. Januar 2015, 14:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gewerbeimmobilien: 30 Städte vereinen 50 Prozent der weltweiten Investitionen

Internationale Investoren legen in großem Stil in Immobilien an. Dabei konzentriert sich nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) die Hälfte der globalen Investments auf relativ wenige Standorte.

Weltweiter Gewerbeimmobilienmarkt

Super-Cities wie New York ziehen internationale Investoren in großem Umfang an.

In Zeiten anhaltender Niedrigzinsen boomt die weltweite Nachfrage der Investoren nach Immobilien. Nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) konzentrieren sich dabei allein 50 Prozent der globalen Investments auf 30 weltweite Standorte.

“Immobilien-Investitionen haben wieder ein Niveau wie vor der Finanzkrise erreicht. Solide Marktgrundlagen werden zu höheren Investitionen führen, auch und vor allem in den wichtigsten Städten”, kommentiert Colin Dyer, CEO von Jones Lang LaSalle.

Super-Cities vereinen 20 Prozent der Investitionen

Besonders offensichtlich werde dies in den vier weltweiten Super-Cities London, New York, Paris und Tokio. Diese Städte vereinen laut JLL allein ein Fünftel des globalen Transaktionsvolumens auf sich.

Die Untersuchung zeige aber auch die große Bedeutung nicht nur globaler Super Cities, sondern auch zweitrangiger Technologiezentren in Europa und in den USA.

Jones Lang LaSalle rechnet damit, dass die Direktinvestitionen in Gewerbeimmobilien weltweit weiter ansteigen – von 700 Milliarden US-Dollar in 2014 auf rund eine Billion US-Dollar bis 2020.

Mega-Deals steigern Marktvolumen

Die Dominanz der Super-Cities bei den Gesamtinvestitionen und den grenzüberschreitenden Investitionen in 2014 ist laut JLL zum Teil auf Mega-Deals einzelner Assets zurückzuführen – wie etwa das Gherkin in London, das Waldorf Astoria Hotel in New York oder der Pacific Century Place Office Tower in Tokio.

Gleichzeitig halte die Verlagerung der Investoren-Aktivitäten hin zu zweitrangigen Städten ebenfalls an. Dies sei in 2014 am offensichtlichsten in Europa zu beobachten gewesen, wo die Anzahl der Transaktionen in London und Paris gegenüber dem Vorjahr zusammen um 17 Prozent zurückging, während sie in den nächstgrößten 20 Investitionszielen zusammen um 37 Prozent zugelegt habe.

Seite 2: Trend zur Verlagerung auf Standorte der zweiten Reihe

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Oliver Bäte, Allianz: “Wollen die Führungsstrukturen immer effizienter machen”

Bei Europas größtem Versicherer Allianz muss sich das Management größere Sorgen um Arbeitsplätze machen als das Fußvolk. Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte will eher beim Management als bei den einfachen Mitarbeitern einsparen.

mehr ...

Immobilien

Inflationsschub dank selbstgenutztem Wohneigentum?

Steigende Löhne im Dienstleistungssektor dürften die Inflation der Eurozone etwas beflügeln. Könnten die Kosten für selbstgenutztes Wohneigentum diesen Trend verstärken?

mehr ...

Investmentfonds

Gold als Safe Haven gegen den drohenden Wirtschafts-Kollaps?

Einige glauben, dass das weltweite Finanzsystem in absehbarer Zeit zusammenbrechen könnte. Auch ohne dieses Horrorszenario macht Gold Sinn, meint Jörg Schulte von der Swiss Ressource Capital AG.

mehr ...

Berater

Händler-Plattform Shopify macht bei Facebook-Währung Libra mit

Die bei Facebook entwickelte Digitalwährung Libra kann nach einer Serie prominenter Abgänge einen Neuzugang vermelden. Die kanadische Firma Shopify, die eine E-Commerce-Software entwickelt, trat am Freitag der Libra Association bei, von der das Projekt verwaltet wird.

mehr ...

Sachwertanlagen

INP bestückt ihre offenen Spezialfonds mit weiteren Pflegeheimen

Die INP-Gruppe hat durch den Erwerb von vier Pflegeeinrichtungen und Pflegewohnanlagen an verschiedenen deutschen Standorten das Immobilienportfolio ihrer offenen Spezial-AIF für institutionelle Investoren in den vergangenen sechs Monaten weiter ausgebaut.

mehr ...

Recht

Wie Sie Haftungsrisiken mit einer Betriebsaufspaltung verringern

Wer sein Vermögen in den eigenen Betrieb steckt, möchte es vor Haftungsrisiken schützen. Mit einer Betriebsaufspaltung ist das möglich. Doch es lauern auch Fallstricke.

mehr ...