Und das Warenhaus hat doch Zukunft

Warenhäuser sind aus Sicht vieler Marktkenner unmodern. Wenn sie zeitgemäß gestaltet sind, können sie jedoch durchaus mit Shopping Centern mithalten.

Gastbeitrag von Peter Glöckner, IPH Handelsimmobilien

„Letztlich ist jedoch auch das Management der jeweiligen „Einzelhandelsimmobilie der wesentliche Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet.“

Mittelmäßiges Warenangebot, durchschnittliche Preise, kein besonderes Einkaufserlebnis: Warenhäuser gelten als altbacken und werden überwiegend von älteren Generationen aufgesucht und werden wohl mit ihren Kunden aussterben, so die weit verbreitete Meinung.

Dagegen erleben Einkaufszentren mit neuen Konzepten wie Pop-up-Stores eine Hochphase und haben Kaufhäuser längst als Publikumsmagneten abgelöst. Meiner Meinung nach ist das Warenhaus aber noch längst nicht am Ende – vorausgesetzt die Betreiber der Kaufhäuser lernen von Shopping Centern.

Viele Gemeinsamkeiten

Beim Vergleich des Warenhauses mit dem Betriebstyp Shopping Center gibt es viele Gemeinsamkeiten. Beide wollen den Kunden lange im eigenen Haus halten. Zu diesem Zweck wird von der Gastronomie bis hin zu Dienstleistungen wie Friseur oder Nagelstudio alles angeboten, was der Kunde benötigt.

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Warenhäuser und Shopping Center verfügen über eigene Tiefgaragen und Parkhäuser, sodass der Kunde mit dem Auto kommen und wieder fahren kann, ohne die restliche Innenstadt besuchen zu müssen.

Seite zwei: Warenhäuser können mithalten

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