Rekordjahr am deutschen Investmentmarkt für Hotelimmobilien

Die Hochphase des deutschen Hotelinvestmentmarkts hielt laut Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International, München, 2014 an. Das nach dem dritten Quartal erwartete Transaktionsvolumen wurde sogar deutlich überschritten.

Deutsche Hotels zogen 2014 die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich.

Mit knapp 3,1 Milliarden Euro wurde dem Hotelinvestmentmarkt laut Colliers International ein Anstieg um 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beschert und gleichzeitig der höchste Wert erreicht, der bislang registriert wurde. Etwa 2,9 Milliarden Euro wurden in Deutschland in Hotels investiert, die einen Verkaufserlös von über fünf Millionen Euro erzielten.

Internationale Käufer setzen auf Deutschland

„Wieder waren es vor allem die internationalen Käufer, die Investments auf dem deutschen Hotelmarkt tätigten. Für rund 64 Prozent, also rund zwei Milliarden Euro, des Transaktionsvolumens waren Käufer mit Sitz im Ausland verantwortlich. Auf Verkäuferseite zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Internationale Verkäufer trennten sich von Hotelimmobilien im Wert von gut 1,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Marktanteil von knapp 59 Prozent“, erklärt Andreas Erben, Geschäftsführer bei Colliers International Hotel.

Gefragt: Vier-Sterne-Hotels

Trotz eines Rückgangs um 17 Prozentpunkte zum Vergleichszeitraum im Vorjahr stehen Hotels mit drei bis vier Sternen in der Gunst der Investoren. Gut 1,6 Milliarden Euro (53 Prozent) wurden in dieser Kategorie umgesetzt. Im Budgetbereich konnte ein Anstieg um vier Prozentpunkte auf 16 Prozent (483 Millionen Euro) am Transaktionsvolumen verzeichnet werden.

Besonders aktiv zeigten sich Investoren im Luxussegment. Dort wurde mit einem Umsatz von 965 Millionen Euro (31 Prozent) eine Steigerung des Anteils am Transaktionsvolumen um 13 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr erreicht.

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Fokus auf Top-Standorten

Mehr als zwei Drittel des Transaktionsvolumens flossen laut Colliers International in die sieben Top-Hotelstandorte Deutschlands – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Im Rahmen von Einzel- und Portfolioverkäufen wurden hier 2,2 Milliarden Euro investiert. Dies entspricht einem Marktanteil von 71 Prozent. In den Nebenlagen gingen somit Investitionen im Wert von 900 Millionen Euro über die Bühne.

Seite zwei: Drei Branchen teilen sich den Markt

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