Swisslake: Private-Equity-Gesellschaften bevorzugen südeuropäische Immobilien

Das Schweizer Beratungsunternehmen Swisslake Capital aus Pfäffikon hat die Aktivitäten von Private-Equity-Immobilienfonds im ersten Halbjahr 2015 analysiert. Deutschland ist demnach auf ein leicht unterdurchschnittliches Niveau gefallen.

Private-Equity-Immobilienfonds waren in Deutschland in ersten Halbjahr 2015 nicht so aktiv wie in den Vorjahren.

Der Swisslake Aktivitätsindex (SAI) soll abbilden, wie sich das Anlageverhalten der Fondsgesellschaften verändert. Das Aktivitätsspektrum der Schweizer umfasst fünf Stufen und reicht von „gering“ bis „hoch“.

Weniger Aktivitäten in Deutschland

Der SAI für Deutschland ist in der ersten Jahreshälfte 2015 auf ein leicht unterdurchschnittliches Niveau gefallen. In Süd- sowie in Mittel- und Osteuropa haben sich die von Swisslake gemessenen Aktivitäten von Private-Equity-Immobilienfonds dagegen im ersten Halbjahr 2015 jeweils verdoppelt. Auch die Aktivität in Skandinavien hat sich deutlich erhöht.

Finanzierungsfonds verlieren an Schwung

Unter den Asset-Klassen verlieren die in den letzten zwei Jahren dominanten Finanzierungsfonds weiter an Schwung. Die seit der Finanzkrise den Markt dominierenden Finanzierungsfonds stehen immer mehr im Wettbewerb zu den wiedererstarkten europäischen Banken. Waren direkt nach der Finanzkrise noch vornehmlich opportunistische und Value-Add-Strategien angesagt, so hat sich der Trend zunehmend hin zu Core-Strategien entwickelt.

Seite zwei: Hotel- und Logistikimmobilien liegen vorne

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