5. August 2015, 08:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vermögensbildung in Deutschland stagniert

Das durchschnittliche Nettovermögen deutscher Haushalte hat sich im Vergleich zu 2008 nicht erhöht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse. Demnach ist das durchschnittliche Haushaltsnettovermögen seit 2005 sogar gesunken.

Vermögen: Seit zehn Jahren auf gleichem Niveau

Die Vermögenssituation der Deutschen hat sich laut der Analyse in den letzten zehn Jahren nicht verbessert.

Das Forschungsinstitut Empirica hat in Zusammenarbeit mit LBS Research die jüngsten Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes analysiert. Laut der Analyse beträgt das Gesamtvermögen eines durchschnittlichen Haushalts im früheren Bundesgebiet 170.000 Euro.

Durchnittsvermögen im Osten deutlich niedriger

Nach Abzug der durchschnittlichen Schulden von 31.000 Euro (überwiegend Immobilienkredite) verbleibt der Untersuchung zufolge ein Nettovermögen von durchschnittlich 139.000 Euro.

Laut LBS Research entspricht das exakt dem durchschnittlichen Nettovermögen im Jahr 2008. Vor zehn Jahren lag das Vermögen demnach um 5.000 Euro höher. In Ostdeutschland ist das durchschnittliche Nettovermögen mit 60.000 Euro um mehr als die Hälfte niedriger. Das Durchschnittsvermögen im Osten lag vor zehn Jahren demnach bei 61.000 Euro.

Immobilie als größter Vermögenswert

Die selbstgenutzte Immobilie ist der Analyse zufolge der größte Vermögenswert der privaten Haushalte. Er macht 66 Prozent (Ostdeutschland: 55 Prozent) des Haushaltsnettovermögens aus.  34 Prozent (Ostdeutschland: 45 Prozent) entfallen auf Geldvermögen (Sparguthaben, Lebensversicherungen und Wertpapiere).

Dabei haben sich die Gewichte im Zeitablauf zugunsten des Geldvermögens verschoben, so LBS Research: 1993 betrug der Anteil des Immobilienvermögens am Gesamtvermögen eines Haushalts noch annähernd 70 Prozent (in den neuen Ländern 60 Prozent).

 

Seite zwei: Selbstgenutzte Immobilie als Schlüssel erfolgreicher Vermögensbildung

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Policen Direkt erweitert Geschäftsführung

Philipp Kanschik und Christopher Gentzler verstärken zum 01. Januar 2020 die Geschäftsleitung der Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH. Zusammen mit der bestehenden Geschäftsführung werden sie den Ausbau des zuletzt stark gewachsenen Maklergeschäfts weiter vorantreiben.

mehr ...

Immobilien

McMakler knackt die Milliarden-Marke

Beste Stimmung auf dem Immobilienmarkt: Die Branche spricht bereits vom Superzyklus und ein Ende des Booms sehen Experten derzeit nicht. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Jahresrückblick von McMakler wider.

mehr ...

Investmentfonds

CoCo-Markt: solider Start nach Performance-Rekord in 2019

Das Jahr 2019 wurde zum performancestärksten Jahr für die Anlageklasse der CoCo-Anleihen – und dies direkt nach dem bisher einzigen Jahr mit einer negativen Performance für den CoCo-Markt. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies ein Plus von 15,3 Prozent beim ICE BofAML Contingent Capital Index (hedged in EUR) und einen Kurszuwachs von 19,3 Prozent bei der EUR-Tranche des Swisscanto (LU) Bond Fund COCO.

mehr ...

Berater

Blau Direkt holt Kerstin Möller-Schulz in die Geschäftsführung

Ab Februar ist Kerstin Möller-Schulz neben CEO Lars Drückhammer und Oliver COO Pradetto neue Geschäftsführerin CFO beim Lübecker Maklerpool Blau Direkt.

mehr ...
22.01.2020

Simplify your job!

Sachwertanlagen

RWB steigert Umsatz zum fünften Mal in Folge

Die RWB Group hat im Jahr 2019 bei Privatanlegern und institutionellen Investoren insgesamt mehr als 77,5 Millionen Euro platziert. Mehr als drei Viertel des platzierten Kapitals entfallen auf das Kerngeschäft der Private-Equity-Dachfonds.

mehr ...

Recht

Scholz’ Finanzsteuer auf EU-Ebene in Gefahr

Die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz geplante Finanztransaktionssteuer trifft bei den EU-Partnern auf heftigen Widerstand. Scholz’ Vorschlag sei “so nicht akzeptabel”, sagte der österreichische Finanzminister Gernot Blümel am Dienstag in Brüssel. Nötig sei ein neuer Vorschlag, sonst werde Österreich bei der Steuer nicht mitmachen.

mehr ...