Wohnimmobilien: Zu hohe Angebotspreise schrecken Interessenten ab

Den wahren Wert ihres Eigenheims einzuschätzen fällt vielen Menschen schwer. Wird der Preis bei einem Verkauf zu hoch angesetzt, drohen Verluste.

Vielen Immobilieneigentümern fällt es schwer, den Wert ihres Objekts zu schätzen.

Setzen Immobilienverkäufer für ihr Haus einen zu hohen Preis an, können sie Verluste machen. Beobachtungen der Bausparkasse BHW zufolge erzielen Eigentümer einen niedrigeren Kaufpreis, wenn ihre Verkaufsimmobilie zu lange am Markt bleibt. Der Schaden belaufe sich schnell auf mehrere Zehntausend Euro.

Realistische Preise

„Interessenten vermuten Mängel, wenn eine Immobiliem lange inseriert ist. Wer dagegen den Wert von Anfang an realistisch taxiert, erhöht seine Chancen auf einen ordentlichen Preis“, erklärt Georg Hoogendijk von Postbank Immobilien.

Die Einschätzung von Ausstattungsmerkmalen ist individuell. „Eine Sauna im Keller beispielsweise mag für manche Kaufinteressenten ein schlagendes Argument sein. Andere denken schon bei der Besichtigung darüber nach, wie sie daraus einen Hobbyraum machen können. Wichtig für die Bewertung ist hingegen, ob Dach, Fenster und Außenfassade in einwandfreiem Zustand sind“, erläutert der Immobilienexperte.

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Beratung durch Fachleute

Die BHW Bausparkasse rät Verkäufern, für die Preisfindung Fachleute zu beauftragen. „Makler kennen den örtlichen Markt und den Wert von Vergleichsobjekten. Der höhere Gewinn durch einen geglückten Verkauf übersteigt die Courtage in der Regel bei Weitem“, sagt Hoogendijk. (st)

Foto: Shutterstock.com

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