GdW: Zu wenig Neubau in den Hotspots

Der GdW warnt darüber hinaus, dass sich die Dynamik bei den Baufertigstellungen nach jüngsten Zahlen bereits wieder abschwäche. „Es müssen alle an einem Strang ziehen, damit der Neubauboom nicht sofort wieder abebbt“, so Gedaschko.

Dass die Zahl der Baufertigstellungen deutlich unter der der Baugenehmigungen liegt, zeige auch, dass viele Bauinvestoren durch die hohen Baukosten während des Bauprozesses abgeschreckt werden.

Baukosten um 40 Prozent gestiegen

Das Bündel aus energetischen Anforderungen, steuerlichen und baurechtlichen Anforderungen, Auflagen der Kommunen und Baulandkosten habe dazu geführt, dass die Kosten rund um den Neubau von Mehrfamilienhäusern in Deutschland seit dem Jahr 2000 um nahezu 40 Prozent gestiegen sind. „Die Politik muss jetzt handeln“, fordert Gedaschko.

Dazu gehörten neben der Abgabe von Grundstücken nach Konzeptqualität anstelle von Höchstpreisen auch ein Stopp bei den Steuerpreisspiralen und wirksame Maßnahmen zur Senkung von Baukosten.

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Drohender Leerstand in Schrumpfungsregionen

Auf der anderen Seite stellte die Studie klar heraus, dass für die Regionen außerhalb der Hotspots schrumpfende Wohnungsmärkte das bestimmende Thema bleiben. Im Jahr 2030 werden demnach nur knapp 39 Prozent aller Kreise noch wachsende Haushaltszahlen ausweisen.

„Die derzeit laufende Evaluierung der Stadtumbauprogramme muss zu einem Maßnahmenpaket führen, das die Wohnungswirtschaft in die Lage versetzt, den notwendigen Rückbau wirtschaftlich tragbar zu bewältigen“, so Gedaschko. Sonst werde der Wohnungsleerstand drastisch ansteigen. (bk)

Foto: Shutterstock

 

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