4. Mai 2016, 10:35
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Bausparvertrag: Welchen Finanzierungsanteil sollte er abdecken?

Für viele Immobilienkäufer ist der Bausparvertrag einer von mehreren Finanzierungsbausteinen. Welcher Anteil einer Immobilienfinanzierung sollte über dieses Produkt abgedeckt werden?

Bausparvertrag

Theoretisch kann man den gesamten Investitionsbedarf einer Baumaßnahme über Bausparmittel finanzieren – dies ist aber nicht unbedingt ratsam.

Der Großteil einer Eigenheim-Finanzierung wird in der Regel über ein klassisches Immobiliendarlehen abgedeckt, Bausparen oft als Ergänzung gewählt.

Drei Säulen einer Baufinanzierung

“Zu den drei Säulen einer Baufinanzierung zählen Eigenkapital, Hypothekendarlehen und Bausparvertrag. Als Faustregel empfehlen wir, dass das Eigenkapital mindestens 25 Prozent der Finanzierungssumme beträgt, das Hypothekendarlehen 50 Prozent, und das Bauspardarlehen 25 Prozent”, erläutert Reinhard Klein, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG.

Das Eigenkapital sei deswegen so wichtig, weil sich dadurch die Zinskosten der Finanzierung verringern. “Übrigens kann zum Eigenkapital auch das Guthaben auf einem Bausparvertrag zählen, der sich deshalb so gut für die Eigentumsbildung eignet, weil er zum nachhaltigen und regelmäßigen Sparen anhält”, so Klein.

“Hohe monatliche Belastungen”

“Grundsätzlich kann man den gesamten Investitionsbedarf einer Baumaßnahme über Bausparmittel finanzieren. Aber die relativ schnelle Tilgung in der Darlehensphase führt oft zu hohen monatlichen Belastungen, die nicht jeder stemmen kann oder will. Daher gehen die meisten Bauherren und Immobilienkäufer einen Kompromiss ein”, erläutert Axel Guthmann, Verbandsdirektor der Landesbausparkassen (LBS), und empfiehlt, zwischen 30 und 40 Prozent der Investitionssumme für eine Immobilie durch Bausparmittel – das heißt, Bausparguthaben plus Bauspardarlehen – abzudecken.

Seite zwei: “Doppeltes Sicherheitsnetz”

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