BFW begrüßt besseren Verbraucherschutz durch neue Berufszulassungsregelungen

Das Bundeskabinett hat vorgestern die Einführung beruflicher Zulassungsregelungen für gewerbliche Verwalter von Wohnungseigentum und Immobilienmakler beschlossen. Der Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) begrüßt diesen Beschluss.

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Die neuen Zulassungsregeln für Verwalter und Makler sind nach Meinung des BFW gute Nachrichten für Verbraucher und Eigentümer.

„Die neuen Regelungen für Immobilienmakler und Wohnungseigentumsverwalter sind gute Nachrichten für Verbraucher und Eigentümer. Künftig können sie noch stärker auf Qualität, Professionalität und Sachkunde bei der erbrachten Dienstleistung vertrauen“, kommentierte Andreas Ibel, Präsident des BFW, den gestrigen Beschluss des Bundeskabinetts.

Erlaubnispflicht

Nach den Zulassungregelungen solle eine Erlaubnispflicht in Paragraph 34c der Gewerbeordnung eingeführt werden. Diese umfasse neben der erforderlichen Zuverlässigkeit und geordneten Vermögensverhältnissen auch eine verbindliche Sachkundeprüfung für Wohneigentumsverwalter und Makler.

Erstmals werde auch der WEG Verwalter mit dem Qualitätsnachweis unter Paragraph 34c der Gewerbeordnung gestellt.

Position des BFW findet sich in Gesetzentwurf wieder

„Wir freuen uns, dass die unbestritten notwendigen neuen Zulassungsregelungen klug ausgestaltet sind und ein Übermaß an Bürokratie und Überregulierung vermieden wurde“, resümierte Ibel.

Ibel verwies darauf, dass der BFW stets eine schlanke verfassungsgemäße Lösung im Kontext von Artikel 12 des Grundgesetzes favorisiert habe. Auch die fachliche Argumentation des BFW, die der Verband dem Bundeswirtschaftsministerium im vergangenen Jahr in einer Stellungnahme übermittelt habe, finde sich in zentralen Punkten im verabschiedeten Gesetzentwurf wieder. (kl)

Foto: Shutterstock

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