Anzeige
23. November 2016, 11:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnen in Frankfurt: Was bringt der Brexit?

Viel wird seit der Brexit-Entscheidung über die Auswirkungen auf den Immobilienmarkt in Deutschland spekuliert. Die Blicke ruhen dabei vor allem auf Frankfurt. Die Mainmetropole wird als einer der großen möglichen Gewinner des Brexits gehandelt.

Die Ritter-Kolumne

Frankfurt Brexit

Daniel Ritter: “Bereits in den letzten fünf Jahren gewann Frankfurt am Main rund zehn Prozent Menschen hinzu, sowohl durch Binnenwanderung als auch durch Immigration.

Die Folgen des Brexit sind allerdings zu diesem Zeitpunkt keinesfalls eindeutig vorauszusagen.

Bereits die Zeitschiene ist unklar. Es haben noch nicht einmal die Ausstiegsverhandlungen begonnen, deren Aufnahme lange Zeit für März 2017 avisiert war. Ab diesem Zeitpunkt sind zwei Jahre dafür angesetzt.

Nun, nach dem aktuellen Urteil des Londoner High Court vom 3. November, das für den Verhandlungsbeginn die Zustimmung des Parlaments vorschreibt, werden die Fragezeichen noch größer.

Große Zurückhaltung durch Unsicherheit

Daher sehen wir vorerst große Zurückhaltung, was die konkrete Nachfrage nach Wohnimmobilien in Frankfurt aus Richtung London betrifft.

Wir haben zwar viele sondierende Anfragen bekommen und Informationsgespräche geführt, zu bemerkenswerten Vermittlungen aufgrund des Brexits ist es allerdings bisher nicht gekommen. Auch von einem zusätzlichen Anstieg der Preise im Vorfeld eines vermuteten Massenandrangs aus der britischen Metropole nach Mainhattan ist nichts zu spüren.

Es ist nicht wirklich klar, wann und wie viele Berufstätige aus London zukünftig in die Finanzstadt Frankfurt versetzt werden. Mutmaßen kann man jedoch darüber, wie das Wohnverhalten der Zuzügler von der Themse aussehen könnte: Gegebenenfalls haben wir es zunächst mit einer Großzahl von Wochenendpendlern zu tun. Ihre Wohnung in und um London wird diese Klientel nicht gleich aufgeben.

Seite zwei: Trend zum Zuzug ungebrochen

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

EZB gewährt Deutscher Bank bei Postbank-Einlagen mehr Spielraum

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...