25. Mai 2016, 14:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DTI West: Weiterer Preisanstieg bei Eigentumswohnungen

Sowohl im Rheinland als auch im östlichen Ruhrgebiet steigen die Preise für Eigentumswohnungen weiter, während Ein- und Zweifamilienhäuser etwas günstiger werden. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Dr.-Klein-Trendindikators Immobilienpreise (DTI) West.

Haus-geld-shutterstock in DTI West: Weiterer Preisanstieg bei Eigentumswohnungen

Während sich die Preise für Eigentumswohnungen verteuern, werden Ein- und Zweifamilienhäuser etwas günstiger.

Die Analyse für die Region West untersucht die Bereiche der Metropolregionen Düsseldorf, Köln und Dortmund. Beim Preisniveau gebe es deutliche Unterschiede zwischen Rheinland und Ruhrgebiet.

Größere Preisunterschiede bei Wohnungen

Während Häuser in den Rheinland-Metropolen im Schnitt mit 2.128 beziehungsweise 2.069 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlagen, würden in der Ruhr-Metropole vergleichsweise niedrige Quadratmeterpreise von 1.872 Euro fällig. Noch deutlicher sei der Unterschied bei Wohnungen: Hier stehen 2.314 beziehungsweise 2.426 Euro pro Quadratmeter 1.285 Euro pro Quadratmeter im Großraum Dortmund gegenüber.

Im Vergleich zum Vorquartal seien Häuser im Großraum Düsseldorf um 2,68 Prozent günstiger geworden, während Wohnungen um 1,9 Prozent zugelegt hätten. Im Vergleich zum ersten Quartal 2015 seien Wohnungen sogar um 6,88 Prozent teuer geworden, während der Indexwert für Häuser in der Metropolregion Düsseldorf in den letzten zwölf Monaten um 0,51 Prozent zurückgegangen sei.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

Dti Q1 West 2016 in DTI West: Weiterer Preisanstieg bei Eigentumswohnungen

Preisrückgänge bei Ein- und Zweifamilienhäusern

“Nachdem wir im Laufe des Jahres 2015 immer noch leichte Preisanstiege auch bei den Ein- und Zweifamilienhäuser feststellen konnten, hat uns der Preisrückgang aus dem ersten Quartal minimal unter das Niveau von Anfang letzten Jahres befördert”, bestätigt Axel Hippmann, Leiter der Dr.-Klein-Niederlassung in Düsseldorf. “Bei Ein- und Zweifamilienhäusern hingegen beobachten wir seit Mitte letzten Jahres wieder einen deutlichen Preisanstieg, der sich inzwischen glücklicherweise etwas abgeschwächt hat.”

Bestandsimmobilien zu moderaten Preisen

Dabei falle ein immer größer werdender Unterschied zwischen Bestands- und Neubaupreisen auf. “Im Stadtgebiet von Düsseldorf sind Neubauwohnungen kaum noch unter 4.500 Euro pro Quadratmeter in der Vermarktung. Auch in den direkt angrenzenden Städten wie beispielsweise Meerbusch sind Quadratmeter-Preise von 3.500 Euro keine Seltenheit”, so Hippmann.

Bestandsimmobilien hingegen – auch mit geringem und mittlerem Modernisierungsbedarf – werden im Speckgürtel von Düsseldorf zu vergleichsweise moderaten Preisen angeboten. Hier sind beispielsweise in Neuss und Mettmann leichte Preisrückgänge zu verzeichnen”, ergänzt Hippmann.

Eigentumswohnungen werden teurer

In der Metropolregion Köln stiegen die Preise für Wohnungen laut DTI West um 1,99 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, während Häuser leicht um 0,58 Prozent günstiger wurden. Im Vergleich zum Vorjahresquartal hätten beide Segmente um 1,22 beziehungsweise 1,52 Prozent ähnlich stark zugelegt.

In Dortmund und Umgebung seien die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorquartal um 4,01 Prozent auf 111,30 Punkte gestiegen – und dennoch im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,56 Prozent gesunken. Ein- und Zweifamilienhäuser hätten 0,77 Prozent verloren und würden praktisch wieder exakt auf Höhe des Vorjahresquartals (120,72 Punkte, -0,01 Prozent) liegen. (kl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Baloise mit Plug and Play am Puls der Innovation

Baloise startet eine Kooperation mit dem weltweit grössten Accelerator “Plug and Play”. Damit sichert sich die Baloise weltweiten Zugang zu vielversprechenden Startups. Die Zusammenarbeit mit Plug and Play zielt zudem auf den weiteren Ausbau der Partnerschaften innerhalb der bestehenden Ökosystem-Netzwerke.

mehr ...

Immobilien

Gehwegsanierung: Wer muss was bezahlen?

Schön, wenn die Gemeinde den Bürgersteig vor dem Haus neu teert oder pflastert. Gar nicht schön, wenn dann eine Rechnung im fünfstelligen Bereich ins Haus flattert. Müssen die Hausbesitzer bzw. die Anwohner die Kosten übernehmen? 

mehr ...

Investmentfonds

Aquila Capitals nachhaltige Investment-Strategie bestätigt

Aquila Capital hat seinen Status als führender Anbieter nachhaltiger Investmentlösungen in einer aktuellen Analyse von GRESB bestätigt. Die Ergebnisse unterstreichen die weit überdurchschnittliche Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern und das Engagement des Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit und Transparenz für Anleger.

mehr ...

Berater

Nach Ausstieg: Kein Anrecht auf Bestandsübertragung

Regulation und digitaler Wandel verändern die Versicherungsbranche rasant. Vor diesem Hintergrund überprüft das Gros der Vermittler die eigene unternehmerische Ausrichtung. Eine Folge sind zunehmende Zahlen registrierter Versicherungsmakler. Doch was passiert mit dem Bestand? Ein Kommentar von Alexander Retsch, Syndikusanwalt der vfm Gruppe.

mehr ...

Recht

Parkverbot auf schmalen Straßen auch ohne Verbotsschild

Ist eine Straße schmaler als 5,50 Meter, darf in der Regel auch gegenüber einer Grundstückseinfahrt nicht geparkt werden. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes (3 C 7.17) hin, aus dem sich dieser Orientierungswert ergibt.

mehr ...