Ostdeutsche Mittel- und Großstädte im Aufschwung

Nach höher sei der Anstieg in Greifswald. In der Universitätsstadt sei Wohnraum knapp, obwohl dort viel gebaut werde. Die Durchschnittsmiete sei innerhalb von fünf Jahren um mehr als 17 Prozent auf 8,21 Euro angestiegen – und damit stärker als in Rostock oder Schwerin.

Die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen liegen im ersten Halbjahr 2016 bereits bei durchschnittlich 1.630 Euro. Damit verteuerte sich Wohneigentum in Greifswald in den letzten fünf Jahren im Schnitt um knapp 15 Prozent.

Umland der Metropolen rückt in den Fokus

Nicht nur B-Städte seien gefragter denn je, auch die kleinen Städte im Umland der Großstädte profitierten, vor allem dann, wenn sie eine gute Anbindung durch den ÖPNV vorweisen können. Das sehr gute Wirtschafts- und weiterhin starke Bevölkerungswachstum Berlins führe dort weiterhin zu anhaltend knappem und teurem Wohnraum.

Günstigere Bedingungen fänden die Haushalte im Umland der Großstadt – unter anderem in Strausberg. Mit seinen knapp 26.000 Einwohnern ziehe das kleine Städtchen aufgrund seiner guten Bahnverbindung immer mehr Zuzügler an und lasse den lokalen Wohnungsmarkt florieren. Zinshäuser würden dort bis zum 25-Fachen gehandelt. Die Mieten stiegen im Fünf-Jahresvergleich um rund 30 Prozent, auf ein Mietniveau von 6,84 Euro (erstes Halbjahr 2016).

Was für Berlin gilt, könne auch auf jene ostdeutsche Großstädte übertragen werden, die in den vergangenen fünf Jahren eine enorme positive Dynamik erfahren haben – vor allem Dresden und Leipzig. Freiberg als Schwarmstadt im Umkreis von Dresden ziehe deutlich mehr Bewohner an als noch vor fünf Jahren. (bk)

Foto: Shutterstock

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