Anzeige
Anzeige
19. April 2016, 12:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Rekordumsatz am Leipziger Grundstücksmarkt

Leipzig zählt aufgrund seiner seit Jahren überdurchschnittlichen Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung zu den dynamischsten Regionen in Deutschland und damit zur Spitzengruppe deutscher B-Städte. Das ist das Analyseergebnis von Aengevelt Research.

Denkmalimmobilien-leipzig in Rekordumsatz am Leipziger Grundstücksmarkt

Der Immobilienmarkt der Stadt profitiert von ihrer wachsenden Beliebtheit.

 

Der Geldumsatz durch Verkäufe auf dem gesamten Leipziger Immobilienmarkt (Asset-Deals) lag im Jahr 2015 nach vorläufigen Analysen des Leipziger Gutachterausschusses bei 2,82 Milliarden Euro und damit nach Berechnungen von Aengevelt Research 58 Prozent über dem Vorjahresvolumen.

Der Mittelwert der vorangegangenen zehn Jahre von 1,36 Milliarden Euro sei sogar mehr als verdoppelt wurden. Zudem handele es sich um das höchste, bisher erzielte Transaktionsvolumen am Leipziger Grundstücksmarkt.

Umsatzhoch am Investmentmarkt

Das Umsatzvolumen am Leipziger Investmentmarkt (Asset-Deals) im Berichtsjahr 2015 sei gegenüber dem Vorjahr um 89 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro gestiegen (2014: 0,94 Milliarden Euro) und liege damit mehr als doppelt so hoch wie das Zehn-Jahres-Mittel von 800 Millionen Euro. Es handele sich dabei zudem um das beste Ergebnis dieses Jahrtausends.

Im Leipziger Wohninvestmentsegment (Mehrfamilienhäuser und unbebaute Mehrfamilienhausgrundstücke) legte dabei der kontrahierte Geldumsatz 2015 gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent auf 660 Millionen Euro zu und übersteige damit das Dekadenmittel um 111 Prozent.

Im traditionell stärksten Gewerbeinvestment-Segment Büro- und Geschäftshäuser ist das Transaktionsvolumen (Asset-Deals) 2015 nach vorläufigen Angaben des Leipziger Gutachterausschusses auf den absoluten Rekordwert von 565 Millionen Euro gestiegen – mehr als das Vierfache des Vorjahreswertes (126 Millionen Euro) und das Dreifache des Zehnjahresmittels von 180 Millionen Euro.

Gute Aussichten für 2016

Aengevelt Research prognostiziert gute Aussichten für die Leipziger Immobilienbranche. Leipzig wachse auch weiterhin, das treffe sowohl auf die Wirtschaft als auch auf die Bevölkerungszahl zu. Es sei ein erneut überdurchschnittliches Transaktionsvolumen am Grundstückmarkt von 2,5 Milliarden Euro möglich, der Rekord des Vorjahres (2,8 Milliarden Euro) werde sich indessen nur schwer wiederholen lassen.

Das Leipziger Wohninvestmentsegment profitiere vom anhaltenden Einwohner- und Haushaltswachstum mit weiterhin überdurchschnittlichen Transaktionsvolumina. Dies werde auch durch ein steigendes Mietpreisniveau gefördert. So seien die mittleren Kaltmieten im Jahresverlauf 2015 in der Mischung von Alt- und Neubauten um etwa fünf Prozent gestiegen.

Lage bestimmt Mietpreisniveau

Derzeit reiche die Mietpreisspanne von einfachen Lagen und einfacher Ausstattung zu etwa 4,60 Euro pro Quadratmeter (beispielsweise in Grünau) bis hin zu höherwertigen Objekten in guten Lagen für 8,50 Euro pro Quadratmeter.

Die Mieten für Neubauwohnungen lägen in der Regel bei zehn Euro pro Quadratmeter (2014: neun Euro pro Quadratmeter) in sehr guten Lagen würden bis zu 14 Euro pro Quadratmeter erreicht, für kleine Wohnungen bis zu 18 Euro.

Zu den gefragten Lagen, gehörten weiterhin die Quartiere im und rund um das Zentrum, sowie die Süd- und Südwestviertel, wie das Musikviertel (Zentrum Süd), Connewitz, die Südvorstadt, Gohlis-Süd und Plagwitz , aber auch die im Nordosten gelegene „BMW-Siedlung“ Plaußig-Portitz, sowie der äußerste Südwesten nahe Cospudener und Zwenkauer See. Die hochpreisigen Lagen würden jedoch aufgrund der meist geringen Anzahl von Wohnungsangeboten den Gesamtmarkt nur relativ bestimmen. (kl)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Studie: DSGVO verunsichert Assekuranz

Ein positives Kundenerlebnis, Kundenzufriedenheit und Kundenkommunikation werden für die Versicherer immer wichtiger. 70 Prozent intensivieren ihre Bemühungen, weil die Ansprüche der Kunden steigen. Eine große Rolle spielen dabei Kundendaten. Bis heute weiß aber jeder zweite Versicherer (50 Prozent) noch nicht, wie stark die Auswirkungen der DSGVO auf den operativen Betrieb sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Quadient Germany unter Versicherungsunternehmen.

mehr ...

Immobilien

Umsatz in der Bauindustrie wächst weiter kräftig

Der Immobilienboom und der Ausbau der Verkehrsnetze bescheren der Bauindustrie weiter gute Geschäfte. Im September stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe kräftig um 6,0 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum.

mehr ...

Investmentfonds

May sagt Abstimmung über Brexit-Deal ab

Die britische Premierministern Theresa May hat die für morgen (Dienstag) geplante Abstimmung des Parlaments über das Brexit-Abkommen abgesagt. Das berichtet die Nachrichtenagentur “Reuters”. Oppositionsführer Jeremy Corbyn kritisierte, Großbritannien habe “keine funktionierende Regierung mehr”.

mehr ...

Berater

Fintechs: Frankfurt fällt zurück – Berlin und München vorn

Die Bankenstadt Frankfurt fällt trotz aller Bemühungen für mehr junge Finanzfirmen hinter die Konkurrenz zurück. So heißt es in einer Studie der Bank Comdirect, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

mehr ...

Sachwertanlagen

Anselm Gehling scheidet als CEO der Dr. Peters Group aus

Anselm Gehling (51), Chief Executive Officer der Dr. Peters Group in Dortmund, verlässt am Jahresende 2018 das Unternehmen und gibt zeitgleich alle Geschäftsführungspositionen ab. Die Nachfolgerin stammt aus der Familie Salamon. 

mehr ...

Recht

Einheitlicher Einbau von Rauchmeldern zulässig

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Wohnungseigentümer bei Bestehen einer landesrechtlichen Pflicht den Einbau und die Wartung von Rauchmeldern in allen Wohnungen auch dann wirksam beschließen können, wenn dadurch Wohnungen einbezogen werden, deren Eigentümer bereits Rauchmelder angebracht haben (Az.: V ZR 273/17).

mehr ...